"Es kummt net, kummt net!"

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"Es kummt net, kummt net!"

Niemand in der Branche hat je eine derart zugespitzte Liefersituation erlebt: Betroffen sind nicht einzelne Modelle, nicht gewisse Marken, sondern alle Hersteller.

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Schön langsam verlieren selbst die ruhigsten Autoverkäufer die Geduld, wenn Kunden jede Woche anrufen. Die Frage ist stets dieselbe: „Wann wird denn endlich mein vor mehreren Monaten bestelltes Auto geliefert?“ – Die Antwort lautet meist: „Ich weiß es nicht.“  
Man muss beide Seiten verstehen: Die Kunden, die so eine Situation meist zum ersten Mal erleben, und die Menschen in den Schauräumen, die zwischen den Stühlen stehen. Denn selbst wenn sie beim jeweiligen Importeur anrufen, erhalten sie in den meisten Fällen nur eine unbefriedigende Antwort. Und da kann es durchaus sein, dass wenige Tage/Wochen später wieder alles anders ist.

Auch die Automobil-Logistiker leiden massiv
Waren es im Jahr 2021 „nur“ die Halbleiter, die in der nach den Corona-Lockdowns wieder angelaufenen Autoindustrie (und in vielen anderen Branchen) fehlten, so spürt man seit Ende Februar auch die Folgen des Krieges in der Ukraine. Dass viele Autofirmen ihre Kabelbäume von dort beziehen (oder bezogen haben), wussten bis dahin nur die wenigsten. Vor allem in Mitteleuropa stoppten die Autowerke für mehrere Tage oder Wochen: Auch wenn Spezialisten seither versuchen, Auswege aus der Misere (etwa Lieferanten aus anderen Ländern) zu bekommen, bleibt die Lage schwierig, bei manchen Modellen sogar aussichtslos, wie die Umfrage bei den Importeuren zeigt.
Natürlich haben wir auch die Händler befragt ("Mangelware Automobil: Wie reagieren die Kunden"). Und wie stark der Automobil-Logistiker Hödlmayr leidet, lesen Sie unter der Headline "Kapazitäten werden sinken"

Direkt zum passenden Absatz:
Audi, Porsche
BMW, Mini
Renault, Dacia
Ford
Honda
Hyundai
Land Rover, Jaguar
MG
Kia
Mazda
Mercedes
Nissan
Mitsubishi
Polestar
Seat, Cupra
Stellantis
Skoda
Subaru
Suzuki
Toyota, Lexus
Tesla
VW
 

AUDI, PORSCHE: Am schnellsten beim Taycan ST
"Alle Modelle bestellbar." Wer bei Audi und Porsche derzeit einen Neuwagen sucht, erhält gute Nachrichten -aber nur auf den ersten Blick. Denn aktuelle Aussagen über die jeweilige Lieferzeit der Fahrzeuge sind schwierig. "Dies hängt stark von der individuellen Konfiguration ab", heißt es bei Porsche Austria: Daher sei eine einheitliche Prognose für das jeweilige Modell sehr schwierig zu treffen. "Am besten ist die Verfügbarkeit bei Markteinführungsmodellen gegeben, wie zum Beispiel dem Porsche Taycan ST."
Die Auswirkungen auf den Auftragsbestand sind unterschiedlich: Bei Audi lag dieser in den ersten 3 Monaten auf einemähnlich hohen Niveau wie 2021, bei Porsche ist er derzeit um 40 Prozent höher als in einem Normaljahr.

BMW, MINI: Variierende Lieferzeiten
"Derzeit ist die Verfügbarkeit im Vergleich zu Jahresbeginn 2022 unverändert", heißt es bei BMW. Lieferzeiten würden je nach Modell und in Abhängigkeit von Ausstattung und Motorisierung variieren. Die aktuellen Entwicklungen würden für alle Hersteller eine Herausforderung darstellen, deshalb könne man keine valide Prognose über weitere Entwicklungen abgeben. Der Auftragseingang sei hervorragend. Die Kunden würden die aktuelle Liefersituation verstehen. "Grundsätzlich sind alle Modelle gut verfügbar, mit den bekannten Einschränkungen bei gewissen Ausstattungen und entsprechend verlängerten Lieferzeiten. Unsere vollelektrischen Modelle BMW i4 und BMW iX sind enorm stark nachgefragt - entsprechend längere Lieferzeiten ergeben sich hier."

RENAULT, DACIA: Elektrofahrzeuge gut lieferbar
"Die Lage ist und bleibt angespannt und könnte wohl bis mindestens in den Herbst hinein angespannt bleiben", heißt es bei Renault Österreich. Trotz der schwierigen Liefersituation habe man aber ein höheres Niveau an Bestellungen als 2021.
Elektrofahrzeuge seien gut lieferbar. Twingo Electric, ZOE E-Tech Electric und Megane E-Tech Electric hätten eine Lieferzeit von rund 3 Monaten. Die Hybridmodelle Clio E-Tech Hybrid, Captur E-Tech Hybrid, E-Tech Plug-in Hybrid und Arkana E-Tech Hybrid würden bei 5 Monaten liegen. Dasselbe gelte auch für die Dacia Modelle Sandero, Duster und Jogger. Bei den anderen Modellen liege die Lieferzeit bei 6 bis 7 Monaten ab Bestelleingang.

FORD: Bestellstopp und improvisieren
Von „einschneidenden Maßnahmen“ spricht man beim Importeur: „Bei S-MAX, Galaxy und Fiesta haben wir eine volle Orderbank bis über den September hinaus und daher beschlossen, neue Bestellungen vorübergehend auszusetzen. Wir sehen dies als ehrliche und transparente Maßnahme, Kunden nicht durch allzu lange, vor allem realistischerweise nicht abschätzbare Lieferzeiten zu enttäuschen.“
Bei Puma und Kuga ist die Produktion zwar auch von Lieferengpässen betroffen, hier werden Kundenbestellungen aber weiterhin angenommen. Beim Focus ist man bei einigen Ausstattungslinien auf Zulieferer aus Osteuropa angewiesen: Ehe die Produktion der Teile an einem neuen Standort starten kann, weicht Ford auf alternative Bauteile aus.

HONDA: Teilweise kurzfristig verfügbar
Bei der Verfügbarkeit von Neuwagen sehe man seit Jahresbeginn keine großen Veränderungen, heißt es bei Honda. „Unsere Modelle sind teilweise kurzfristig verfügbar, teilweise beträgt die Lieferzeit 3 bis 4 Monate. Das Modell HR-V e:HEV hat derzeit eine Lieferzeit von ca. 6 bis 8 Monaten.“ Gut verfügbar seien die Modelle Honda e, Jazz und CR-V. Eine Entspannung erwarte man für das 4. Quartal 2022. Der Auftragsbestand sei verglichen mit März 2021 etwa 100 Prozent gestiegen. Die Reaktion der Kunden sei unterschiedlich: „Manche Kunden bestellen jetzt, da sie annehmen, dass die Lieferzeiten noch länger werden, manche bestellen aufgrund der langen Lieferzeit nicht.“

HYUNDAI: Nachfrage übersteigt Produktion
„Die Verfügbarkeit ist unverändert auf unzureichendem Niveau. Das heißt die Anzahl der Kaufverträge und damit die Nachfrage übersteigt ganz klar das Produktionsvolumen“, teilt man uns bei Hyundai mit. Die exakte Nennung von Lieferzeiten sei derzeit kaum möglich. „Abgeleitet aus den Erfahrungen der letzten Monate ist eine Lieferzeit zwischen 6 und 14 Monaten als realistisch einzustufen.“ Im Rahmen des 30-jährigen Bestehens habe man aber rechtzeitig Sondermodelle aufgelegt und bestellt. „Somit sind die Modelle i30, Kona und Ioniq 5 in Kürze ausreichend verfügbar.“ Aus derzeitiger Sicht sei mit keiner raschen Veränderung der Situation zu rechen.

LAND ROVER, JAGUAR: Von Ausstattung abhängig
Die Verfügbarkeit von Neuwagen sei bei Jaguar und Land Rover seit Jahresbeginn „unverändert gleich geblieben“. Auch der Auftragsbestand habe sich im Jahresvergleich nicht verändert. Die Kunden würden aber glücklicherweise dennoch bestellen. Für eine Angabe zu den genauen Lieferzeiten einzelner Modelle sei die aktuelle Situation zu volatil, heißt es von Jaguar Land Rover Austria. Zudem sei die Neuwagenverfügbarkeit nicht nur modell-, sondern auch stark ausstattungsabhängig. Bei Jaguar seien die Modelle I-PACE und F-PACE gut verfügbar. Bei Land Rover die Modelle Land Rover Discovery Sport und Range Rover Velar. Man rechne mit einer leichten und kontinuierlichen Verbesserung der Situation in den kommenden ­Monaten.

MG: Zwischen 1 Monat und 5 Monaten
Als „gleichbleibend zufriedenstellend“ bewertet MG die Verfügbarkeit der Fahrzeuge; seit Jahresbeginn habe es keine Verschlechterungen gegeben.
Was die Lieferzeiten betrifft, unterscheidet man zwischen Fahrzeugen in der Pipeline und kompletten Neubestellungen. Im Schnitt ergaben sich damit mit Stichtag 1. April folgende Lieferzeiten für den Kunden bei den einzelnen Modellen:
MG ZS EV (Facelift): innerhalb von 2 bis 5 Monaten
MG EHS: innerhalb von 1 bis 4 Monaten
MG Marvel R: innerhalb von 3 bis 5 Monaten
MG5 Electric: steht ab Mai bei den Händlern; Kundenauslieferungen ab September 2022.
Die Aussichten für die kommenden Monate werden übrigens als „gleichbleibend“ bewertet.

KIA: Liefersituation in Summe stabil
Grundsätzlich sei die Liefersituation bei Kia in Summe stabil. Der Lagerbestand entspreche für alle Modelle einem Umschlag von 1 bis 2 Monaten. Die Anlieferung der Neufahrzeuge erfolge weitgehend gemäß Business­plan. Individuelle Werksbestellungen, speziell von Produkten aus Korea (Picanto, Stonic, Rio, Sorento) würden naturgemäß länger dauern, wobei es bei bestimmten Extras (DCT, Glasschiebedächer) zu Engpässen kommen könne. Der Kia EV6 sei im Februar Spitzenreiter bei den Bestelleingängen gewesen und habe somit eine längere Lieferzeit. Bei speziellen Ausstattungen rechne man derzeit mit einer Lieferzeit von mindestens 12 Monaten.

MAZDA: Zuerst entspannt, jetzt verlängert
„Mit Jahresbeginn hatte sich die Situation zunächst entspannt und unser Lagerbestand an Neuwagen deutlich verbessert. Zum jetzigen Zeitpunkt zeigt sich bei Neuwagenbestellungen wieder eine Verlängerung der Lieferzeiten im Vergleich zum Vorjahr“, sagt Hendrik Jacob, Vertriebsdirektor Mazda Österreich. Aktuell liege die Lieferzeit bei Neuwagenbestellungen für die gesamte Modellpalette bei rund 5 bis 6 Monaten. „Bei den Händlerbeständen sind unsere Volumenmodelle Mazda CX-30 und Mazda3 am häufigsten frei verfügbar“, so Jacob. In den kommenden Monaten rechne man weiterhin mit Einschränkungen, gehe aber von einer Verbesserung im 2. Halbjahr 2022 aus.

MERCEDES: „Nicht im Detail vorherzusagen“
Die Situation in Sachen Verfügbarkeit von Neuwagen habe sich seit Jahresbeginn weder verschärft noch entschärft, erklärt Mag. Bernhard Bauer, Director Communications, Unternehmenssprecher Mercedes-Benz Cars & Mercedes-Benz Vans bei Mercedes-Benz Österreich. „Wir sind ziemlich in der gleichen Situation wie bereits 2021“, so Bauer. Die Lieferzeiten seien derzeit extrem unterschiedlich, das gehe von 3 bis zu 12 Monaten. Eine Prognose, wie sich die Lage in den kommenden Monaten entwickeln könnte, möchte Bauer nicht abgeben: „Die Situation ist sehr volatil und lässt sich seriös derzeit nicht im Detail vorhersagen.“ Die Nachfrage der Kunden sei aber trotz der aktuell angespannten Situation „extrem gut“, berichtet Bauer.

NISSAN: Situation leicht verbessert
„Die Situation hat sich insgesamt leicht verbessert. Hinsichtlich der Halbleiter bleibt die Verfügbarkeit je nach Modell und Ausstattungsvariante angespannt“, teilt man bei Nissan mit. Kundenverkaufte Fahrzeuge würden in der Produktion bevorzugt berücksichtigt. Aktuell plane man bei Neubestellung mit folgenden Lieferzeiten:
Qashqai:
3 bis 6 Monate
Juke: 3 bis 6 Monate
Micra: 3 bis 6 Monate
Leaf: 3 bis 6 Monate
Townstar: 2 bis 3 Monate
Man rechne mit einer leichten Entspannung der Produktionssituation. Eine merkliche Änderung der generellen Lage erwarte man erst 2023.

MITSUBISHI: Alle Modelle sofort verfügbar
„Aus heutiger Sicht können wir als Mitsubishi Motors Österreich bei allen drei Modellen (Space Star, Eclipse Cross PHEV und L200) eine gute Verfügbarkeit im österreichischen Händlernetz garantieren.“ Der Eclipse Cross PHEV sei sofort verfügbar, der Space Star sei über die österreichischen Händler hinweg sofort verfügbar und auch das auslaufende Modell L200 sei (solange der Vorrat reicht) sofort verfügbar. „Mitsubishi Motors Österreich hat schon immer auf ein ausreichend großes Importlager sowie einen umfangreichen Vorlauf gesetzt, sodass unsere Händler und auch deren ­KundInnen jetzt darauf zurückgreifen und davon profitieren können.“

POLESTAR: In 4 Wochen bereit zum Liefern
Der Polestar 2 ist nach wie vor verfügbar: „Unser Vorteil ist, dass wir auf unserer Homepage vorkonfigurierte Fahrzeuge verfügbar haben“, meldet der Importeur. „Das heißt, dass KundInnen aus Modellen wählen können, die brandneu sind und nur mehr auf ihre neuen ­Besitzerinnen und Besitzer warten.“Die Fahrzeuge bieten die beliebtesten Kombinationen hinsichtlich Motorisierung, Farben und Pakete, womit für jeden etwas dabei sein sollte; sie sind binnen 4 Wochen bereit zum Ausliefern. Wer seinen Polestar 2 selbst konfiguriert, wartet derzeit 3 bis 4 Monate. Nachsatz:„Wir hoffen natürlich, dass dies so bleibt.“

SEAT, CUPRA: Sogar bis Februar 2023
Auf einen „mehr als doppelt so hohen Auftragsbestand“ bei Seat und Cupra verweist man derzeit beim Importeur: Generell seien Fahrzeuge aus nicht-zentraleuropäischen Produktionen (also aus Spanien) besser verfügbar.
Die Lieferzeiten (mit Stand vom 25. März):
Seat Ibiza: Juni 2022
Seat Arona: Juni 2022
Seat Tarraco: Oktober 2022
Seat Ateca: Oktober 2022
Seat Leon: Februar 2023
Cupra Formentor: Juni bis August 2022  
Cupra Born: September 2022
Allerdings sind die Lieferzeiten stark von der individuellen Konfiguration abhängig.

STELLANTIS: „Lieferzeiten sind überschaubar“
Unsere Bitte, die Lieferzeiten für die wichtigsten Stellantis-Marken (Alfa Romeo, Citroën, Fiat, Jeep, Opel und Peugeot) und deren jeweilige Modelle separat aufzulisten, wurde vom Importeur abgelehnt, stattdessen gab es nur eine allgemeine Antwort: „Grundsätzlich sind unsere Modelle über alle Marken hinweg – auch die Pkw-Elektrofahrzeuge sowie die Elektro-Nutzfahrzeuge – je nach Modell gut ­verfügbar.“
Die Lieferzeiten können zwar je nach gewählter Ausstattung, Optionen und Motorisierung variieren. „Bei Werksbestellungen sprechen wir von Lieferzeiten in der Regel zwischen 2 und 6 Monaten. Die Lieferzeiten sind also überschaubar, was unsere Kundinnen und Kunden nicht abschreckt.“

SKODA: Karoq ist anfangs gut zu haben
Bei Skoda sind alle Modelle bestellbar; die Lieferzeiten sind jedoch unterschiedlich lang. Als „gut verfügbar“ galten bei unserer Anfrage Ende März der Kamiq, der Fabia (auch als Combi) und das Erstkontingent des Karoq, der Ende April eingeführt wird.
Die Lieferzeit anderer Modelle (also Octavia, Kodiaq und das Elektrofahrzeug Enyaq) hänge stark von der individuellen Konfiguration ab, heißt es. Wie bei den anderen Konzernmarken arbeite man mit Hochdruck daran, für die fehlenden Halbleiter (und auch die Teile, die nach dem Beginn des Ukraine-Krieges Mangelware sind) alternative Produktionen aufzubauen bzw. zu sichern. Eine Taskforce habe bereits erste Schritte auf den Weg gebracht.

SUBARU: Werksbestellung in 5–6 Monaten
Kurzfristige Lieferungen ab Importeurs­lager seien kaum mehr möglich, heißt es bei Subaru.
Outback: relativ gut verfügbar mit einigen Fahrzeugen im Vorlauf (Lieferzeit z. T. nur wenige Wochen)
Impreza: für Neuwagen ausschließlich per Werksbestellung (5 bis 6 Monate)
XV: geringer Händlerbestand, aber einige Fahrzeuge im Vorlauf. Lieferzeit von wenigen Wochen bis 5–6 Monate bei Werksbestellung (bei weniger gängigen Ausstattungen/Farbkombinationen)
Forester: sehr geringer Händlerbestand, verfügbar auf Werksbestellung, Lieferzeit ca. 5 bis 6 Monate

SUZUKI: Seit Jahresbeginn verschlechtert
„Seit Jahresbeginn hat sich die Verfügbarkeit nochmal spürbar verschlechtert. Dennoch können unsere Händler zum Teil noch auf eigene Lagerfahrzeuge zurückgreifen“, teilt man bei Suzuki mit. Die Lieferzeiten gestalten sich wie folgt:
Ignis: 11 bis 12 Monate
Swift: 11 bis 12 Monate
S-Cross: 8 Monate
Vitara Strong Hybrid: 8 Monate
Swace: 3 Monate
Across: 3 Monate
Jimny N1: 12 Monate
Mit Entspannung rechne man frühestens Mitte 2023. Die Rückkehr zur Normalität werde bestimmt weitere 4 bis 6 Monate benötigen.

TOYOTA, LEXUS: Unterschiede bei Toyota und Lexus
Bei Toyota habe sich die Verfügbarkeit seit Jahresbeginn nicht wesentlich verändert, heißt es beim Importeur. Aktuell stelle sich die Situation wie folgt dar:
Yaris: 3 Monate
C-HR: 4 Monate
Corolla: 4 Monate
Yaris Cross: 5 Monate
RAV4: 5 Monate
Wegen gestiegener Nachfrage bei Lexus würden sich die Lieferzeiten allgemein nach oben entwickeln:
UX, RX: sofort verfügbare Bestände an Bestsellern, Individualbestellungen: 6 Monate
NX: 7 Monate (PHEV: 9 Monate)
ES: 5 Monate
LS, LC & LC CV: 10 Monate

TESLA: Aus China oder aus Deutschland?
Seit dem Vorjahr kommen die meisten Tesla-­Fahrzeuge, die in Europa verkauft werden, aus der Gigafactory in Shanghai, doch seit Ende März wird die Performance-Variante des Model Y nun auch in Berlin-Brandenburg produziert.
Wer jetzt ein Tesla Model 3 bestellt, erhält das Fahrzeug (aus Shanghai) voraussichtlich ab August. Beim Tesla Model Y in der Variante mit maximaler Reichweite (aus Shanghai) gibt man bei Tesla eine Auslieferung ab Mai an. Wer vom Model Y die bereits erwähnte Variante Performance bestellt, bekommt sein in Deutschland gebautes Auto voraussichtlich ab Juli geliefert.

VW: Tiguan kommt erst im Mai 2023
Der historisch hohe Auftragsbestand bei VW (und anderen Konzernmarken) zeige, dass das Interesse an den Fahrzeugen weiterhin sehr hoch sei, sagt Porsche Austria. Trotz der eingeschränkten Versorgung mit Halbleitern werde der Wandel in Richtung Elektromobilität vorangetrieben. Doch was bedeutet das für die Lieferzeiten der 5 wichtigsten Modelle (mit Stand vom 25. März, abhängig von der individuellen Konfiguration)?
Polo: Dezember 2022
Golf: Juni bis Dezember 2022
T-Roc: November 2022
Tiguan: Februar bis Mai 2023
ID.4: April bis Mai 23

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