Bedarf an Ladeinfrastruktur

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Bedarf an Ladeinfrastruktur

Ing. Mag. Peter Farbowski, Prokurist Strombox-E-Mobilitäts GmbH und Erika Lichtenberg, Office-­Management

Die Ladeinfrastruktur bildet die Basis für die Elektromobilität. Strombox kümmert sich um Ladelösungen bei Autohäusern und deren Kunden und wird heuer stark wachsen.

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Die erst 2021 gestartet Strombox E-Mobilitäts GmbH plant für das heurige Jahr große Erweiterungen. So soll das Team um Prokurist Ing. Mag. Peter Farbowski in den nächsten Wochen auf 12 Mitarbeiter aufgestockt werden. Den Anfang bei der Mitarbeiter-Offensive hat Erika Lichtenberg gemacht, die den Bereich Office-Management und auch die Lead-Bearbeitung übernimmt. Lichtenberg verfügt über eine langjährige Erfahrung in diesem Segment und war zuletzt im IT-Bereich tätig.
"Wir entwickeln uns laufend weiter und werden einen höheren Automatisierungsgrad aufbauen, um die Anforderungen der Kunden zu erfüllen", erklärt Farbowski. Dazu wird ein Lager gebaut, die Projekte werden zukünftig auch selbst umgesetzt, um näher und schneller beim Kunden zu sein. "Das Beste aus beiden Welten, also die Verbindung der automotiven und elektrotechnischen Kompetenz, wird damit noch stärker genutzt", stellt Farbowski fest.

Wallbox aus Spanien
Neues gibt es auch bei den Produkten. "Wir vertreiben zukünftig die Produkte des spanischen Herstellers Wallbox Chargers S.L., die uns nicht nur hinsichtlich des Designs überzeugt haben", berichtet Farbowski. Strombox wurde als Anbieter von Ladeinfrastruktur für Autohäuser und deren Kunden gegründet, die Aufträge kommen also von Kfz-Betrieben selbstsowie deren Kunden, also Flotten und Privatpersonen. "Dabei übergibt uns der Autoverkäufer seinen Kunden und wir wickeln -je nach Wunsch -die komplette Umsetzung ab, von der Planung über die Förderung bis zur Montage", so Farbowski. Die Technologie entwickelt sich dabei sehr dynamisch. "So istbei Wallbox Chargers eine Steuerung über das Smartphone ebenso möglich wie - erstmalig -das 'bidirektionale' Laden", freut sich der E-Mobilitäts-Spezialist. Aber auch Autohäuser müssen zukunftsorientiert planen. "Wir empfehlen, die Ladestation bei Autohäusern öffentlich zugänglich zu machen", so Farbowski.
Neben der Technik geht es ebenfalls um die Software-Lösungen und die entsprechenden Abrechnungsmodelle. Strombox berät die Betriebe auch in diesem Bereich.

Laden im Wohnhaus
Unterstützung bekommt die Infrastruktur für die E-Mobilität nun auch von der Politik. "Das kürzlich beschlossene Novelle des Wohnungseigentumsgesetzes wird uns ganz neue Möglichkeiten in Ballungszentren bieten", ist Farbowski überzeugt. Das neue Gesetz schafft Erleichterungen beim Einbau von Ladestationen in Mehrfamilienhäusern sowie bei der Errichtung von Photovoltaikanlagen. "Ladeinfrastuktur ist die Voraussetzung für die Plausibilität der Elektromobilität", so Farbowski.
 

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