Steckschild und Fahnen genügen

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Steckschild und Fahnen genügen

Mag. Sandra Bayer

Für Andreas Kostelecky, MBA, ist Maxus nach MG die zweite neue Marke, die er binnen weniger Monate in Österreich etabliert: Da er in der Branche gut vernetzt ist, war es nicht verwunderlich, dass er im Sommer mit Mag. Sandra Bayer seine Wunschkandidatin an Bord der Nutzfahrzeugmarke holen konnte.

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„Ich freue mich ganz besonders, so einen Profi für das Projekt Maxus gewonnen zu haben!“ schrieb er in einer E-Mail am 4. August. Seither hat sich die 35-Jährige zu einer Stütze in der Asia Car Import Austria GmbH entwickelt. 

Neu ist das Geschäft mit den elektrischen Nutzfahrzeugen für Bayer ja nicht, denn sie war bei Renault 5 Jahre lang in genau jenem Bereich tätig, bevor sie für 2 Jahre in eine andere Branche wechselte. Doch jetzt ist sie wieder mit Feuereifer im bekannten Metier – und nutzt für den Netzaufbau auch den einen oder anderen Kontakt aus ihrer früheren Zeit. 

30 Händler bis Ende 2022 als Ziel
Gemeinsam mit Andreas Kostelecky ist es ihr gelungen, bis Mitte Dezember 15 Händler für die Marke Maxus zu begeistern. Weitere Händler – auch möglicherweise große Gruppen – könnten in den kommenden Wochen und Monaten folgen. Ziel des New-comers ist es, bis Ende 2022 in Österreich bei 30 Händlern präsent zu sein. 

Doch was ist Maxus? Derzeit werden 2 Autos angeboten: eDeliver 3 und eDeliver 9. Ersterer ist in 2 Längen mit einer Reichweite bis zu 240 km -lieferbar, das größere Fahrzeug ebenfalls in 2 Längen und je nach Kapazität (3 Batteriegrößen) mit maximal 300 km Reichweite. Es gibt – bis auf die Lackierung – keine Optionen. „Alle werden in der gleichen, guten Ausstattung angeboten“, sagt Bayer. „Bei den Total Costs of Ownership sind wir gleich oder teilweise sogar günstiger als die Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor.“ Weitere E-Modelle sollen folgen.

Die Standards für die Händler seien simpel, so Kostelecky: „Wir wollen, dass die Marke wächst.“ Daher genügten ein Steckschild und Fahnen, um Maxus anzubieten. „Die Fahrzeuge müssen auch nicht im Innenraum stehen. Wichtig ist aber, dass die Mitarbeiter bei den Händlern technisch geschult sind.“ Jeder Händler habe 5 Lagerautos, die er entweder als Vorführer anmelden oder verkaufen könne. „Wir haben ein automatisches Bestellsystem: Wenn der Händler ein Auto verkauft, kommt ein weiteres nach.“

Bayer und Kostelecky sehen neben klein- und mittelständischen Betrieben vor allem Gemeinden als Zielgruppe. Es gebe aber auch schon Gespräche mit großen Unternehmen, für die die prompte Verfügbarkeit wichtig sei. Bayer: ‚„Bei großen Bestellungen sind wir binnen 4 Monaten lieferfähig.“

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