Volle Bücher, wenig Ware

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Volle Bücher, wenig Ware

Seit rund 30 Jahren leitet Max Egger das Importeursgeschäft von Skoda in Österreich

Skoda leidet - wie andere - unter Engpässen bei der Belieferung: Doch die Nummer 2 wird sich auch heuer ausgehen, verspricht Importeurschef Max Egger.

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A&W: 2021 bringt für fast alle Marken höhere Neuzulassungen. Wie sieht es bei Skoda aus? 
Max Egger: Wir haben begonnen, 2021 mit 2019 zu vergleichen, weil man so den Markt deutlich besser erkennt. So haben wir heuer beim Marktanteil inklusive Juni von 8,8 auf 9,4 Prozent zugelegt, obwohl wir deutlich weniger Stückzahlen verkauft haben.

Wie wirken sich die Probleme in der weltweiten Logistik auf die Lieferungen bei Skoda aus?
Egger: Jeder Hersteller ist von diesem massiven Logistikproblem betroffen: Das beginnt schon damit, dass die Lkws fehlen, weil der weltweite Markt boomt und dadurch auch die Container. Das heißt, man muss sich nach anderen Transportmöglichkeiten umsehen. Und es gibt auch weniger Lkw-Fahrer als vorher. Wenn es sich auf einer Seite spießt, dann spießt es sich bald auch anderswo. Früher wurden Teile oft erst wenige Stunden angeliefert, bevor sie in einem Werk benötigt wurden. Jetzt ist man bei den Lieferungen auf einen Tagesrhythmus übergegangen, oft sogar auf einen Wochenrhythmus.

Was bedeutet das für die Lieferungen nach Österreich?
Egger: Wir werden immer wieder von einem Tag auf den anderen über die Verschiebung von Produktionskapazitäten und längere Lieferzeiten informiert. Es gibt Kürzungen über alle Bereiche. Das Wichtigste ist: Wir haben einen extrem hohen Auftragsbestand, aber im Gegensatz dazu auch lange Lieferzeiten bei vielen Modellen, zum Beispiel beim Enyaq, Fabia und Octavia.

Wie reagieren die Händler auf die Lieferprobleme? 
Egger: Wir reden ständig mit ihnen, zum Beispiel gab es Anfang Juli eine Veranstaltung in Salzburg: Der Dialog ist in schwierigen Zeiten sehr wichtig.

Die Position als Nummer 2 unter den Marken wird Skoda aber halten können, oder?
Egger: Ja, die Nummer 2 geht sich auf jeden Fall aus. Viel wird am österreichischen Markt auch davon abhängen, wie viele Fahrzeuge die Mitbewerber noch von den auslaufenden WLTP-Serien anmelden werden. Sie müssen diese Autos ja irgendwann zulassen. Das wird spannend! Da wir bei Skoda fast kein Lager haben, müssen wir auch fast keine Autos anmelden.

 

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