Warum wir bald alle Elektroautos fahren

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Warum wir bald alle Elektroautos fahren
A&W / innamikitas auf Pixabay

3 Gründe und Anzeichen, die Sie noch nie gehört haben, warum sich das Elektroauto jetzt rasch durchsetzen wird. Plus: Ein Vorbild zur Bewältigung der Verbrennerkrise.

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Erstens: Das Elektroauto macht bessere Autofahrer. Der Motor stirbt nie ab, es gibt keine Kupplung, die man hörbar malträtieren könnte. Keine unauffindbaren Gänge, kein lästiges Drehzahlband, kein Turboloch. Es mag uns popometrischen Naturtalenten am Volant ein bissl gegen den Strich gehen, aber das Autofahren wird einfacher und, wie ein Sozialarbeiter sagen würde, "niederschwelliger".

Zweitens: Die „Autonarrischen“ werden fahnenflüchtig. Während Parade-Benzinbruder Jeremy Clarkson in seiner neuen TV-Serie altersmilde einen Bauernhof bewirtschaftet, drängen Elektro-Narrische wie „Carpervert“ und „Car Maniac“ ins Rampenlicht. Für sie und ihresgleichen findet im September in Deutschland zum wiederholten Mal der „E-Cannonball“ statt, Veranstalter ist mit Ove Kröger ein ehemaliger Dragster-Rennfahrer und Petrolhead, heute Elektro-Fan und selbsternannter "Tesla-Doc", Motto: "Steht er, dann lädt er."

Drittens:  E-Mobilität liegt einfach voll im Trend. 10 Prozent der Neuzulassungen, aber 90 Prozent der öffentlichen Auto-Aufmerksamkeit betreffen die Batterieelektrischen. Verbrennerfahren hingegen ist das neue Rauchen: Früher war es ganz normal, sich eine anzustecken, wo immer man wollte. Heute müssen sich die Glimmstängel-Parias hinter dem Haus bei den Mistkübeln herumdrücken, um ihrer Sucht zu frönen. Wie lange wird es dauern, bis man sich schämt, an einer Tankstelle gesehen zu werden?

Das klingt unschön, aber gerade der letzte Punkt eröffnet den Blick auf ein Vorbild, an dem die Fossilienverbrenner sich die eine oder andere Bewältigungsstrategie abschauen könnten. Die Rede ist natürlich von der Tabakindustrie.

Die hat (auch) über Jahrzehnte Milliarden mit PR-Kampagnen verbrannt in der Hoffnung: Vielleicht geht das lästige Lungenkrebsthema ja wieder weg. Vergebens, wie wir heute wissen. Hätten sie ihr schönes Geld bloß von Anfang an treffsicherer eingesetzt! Phillip Morris hat, allerdings erst nach einem vernichtenden US-Gerichtsurteil begonnen, auf die Alternativen umzusatteln und ist heute bereits weltweit größter Anbieter von E-Zigaretten.

Demnächst an dieser Stelle: 3 Gründe, die Sie noch nie gehört haben, warum wir in 100 Jahren immer noch mit Diesel fahren werden. Plus: Wie wir die Generation Greta an die Schulbank fesseln.

Der A&W-Verlag bildet ein breites Meinungsspektrum ab. Kommentare müssen nicht der Meinung des Verlages entsprechen.

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