Die Sterne-Agenten

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Carsten Dippelt, CEO Mercedes-Benz Österreich

Österreich ist das zweite Land Europas, in dem Mercedes noch im 2. Halbjahr mit dem Direktvertrieb startet.

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Noch halten sich die Verantwortlichen mit den letzten Details bedeckt, doch fix ist: "Das bisherige Modell wird in ein Agentenmodellübergeführt, alles ist engstens abgestimmt", sagte Carsten Dippelt, CEO des österreichischen Importeurs, schon zu Jahresbeginn. "Ich bin zuversichtlich, dass das der richtige Schritt zur richtigen Zeit ist: für unsere Partner, für uns als Importeur und für unsere Kunden."

Laut Dippelt werden die bisherigen österreichischen Mercedes-Händler weiterhin "eine zentrale Rolle spielen", auch beim Kundenkontakt. "Doch alles, was den Backoffice-Bereich betrifft, machen wir: also z. B. Fahrzeugbestellung, Rechnungslegung und Marketing."

Ziel sei ein einheitlicher Auftritt. "Der Vertrag wird dann nicht mehr zwischen jetzigem Händler und Endkunden, sondern zwischen Mercedes-Benz und Endkunden abgeschlossen, dazwischen ist der Agent." Das werde einheitliche Preise in ganz Österreich bringen. Über die Höhe der Margen für die Händler/Agenten will Dippelt "nichts sagen, das ist eine interne Vereinbarung".

Preisnachlässe wird es nicht mehr geben
Das Kundenerlebnis bei den Agenten werde weiter sehr wichtig sein, meint man beim Importeur, auch die Servicepalette und die persönliche Ansprache. Auch bei anderen Dingen wie etwa der Fahrzeugauslieferung würden Kunden Unterschiede erkennen können. "Dass es wie bisher über Preisnachlässe geht oder auch über einen Satz Winterreifen, halten wir nicht für den richtigen Weg."

"Händler freuen sich darauf"

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"Ab 2025 wollen wir bis zu 500.000 Stück des neuen, kleinen Elektroautos des VW-Konzerns in Martorell bauen", sagt Wayne Griffiths, CEO von Seat und Cupra. Die neue Marke soll sich neben sportlichen Autos auf E-Modelle konzentrieren. Das Agentursystem, das für die E-Autos bei Cupra eingeführt wird, soll aber nicht bei Seat gelten.

Back in Austria

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