Kommentar: Ein Thema für alle

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Kommentar: Ein Thema für alle

In letzter Zeit kamen vermehrt Reifen nachÖsterreich, die nicht für diesen Markt bestimmt sind, also illegale Parallelimporte.

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Goodyear, Bridgestone und Nexen haben es sich zur Aufgabe gemacht, sogenannten illegalen Parallelimporten entgegenzuwirken.

Der Verband der Reifenspezialisten Österreichs (VRÖ) warnt vor der Verwendung solcher Reifen, bei denen die Seriennummer und/oder Reifenidentifikationsangaben absichtlich verändert wurden, um eine Rückverfolgung zu erschweren.

"Das kann zu einem massiven Haftungsproblem für Reifenhändler führen, vor allem wenn es zu einem Unfall mit Folgeschaden kommt", stellt sich Herbert Wadel (VRÖ) in den Dienst der Sache. Der allerdings versichert, dass heimische Händler bislang in diese Richtung nicht auffällig geworden seien. Erste Sünder aus dem Ausland hat man bereits abgemahnt, weil Wulst-Barcodes auf Reifen in europäischen Märkten absichtlich "herausgeschliffen" wurden.

Goodyear, Bridgestone und Nexen gehen deklariert gegen den Verkauf von nicht zugelassenen Reifen und gegen sogenannte "Parallelimporte" vor, die den Wert ihrer Marken und Produkte auf dem Markt untergraben. Mit einem holländischen Missetäter wurde eine außergerichtliche Einigung erzielt, mutwillige Beschädigungen zum Zwecke der Verschleierung von Paralleimporten zu unterlassen.

Neuerlichen Vergehen in dieser Richtung werde mit null Toleranz begegnet, drohen die Premiumhersteller. Schließlich seien Reifen ein Hightech-Produkt und die einzige Verbindung zwischen Auto und Straße. Wulst-Barcode-Beseitigungen erfüllen laut Juristen den Betrugstatbestand und stellen laut Herstellern ein besonderes Sicherheitsrisiko dar (Reifendruckverlust).

Zunächst appellieren die Hersteller an die Vernunft der Grossisten,von nicht für den regulären Verkauf zugelassenen Reifen abzulassen. Die Geduld ist enden wollend, zumal in den vergangenen Monaten vermehrt manipulierte Reifen nach Österreich kamen, schreit die Industrie.

Ob sich Händler von derartigen Drohungen einschüchtern lassen, bleibt abzuwarten. Rechtsempfinden und Rechtsprechung sind bekanntlich zweierlei. Sarkastiker bringen das Thema – wenn auch zugespitzt – auf den Punkt: Für Konsumenten in der EU werden durch diese Einschränkungen die Reifen teurer.

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