Machen wir es doch einfach wie Tesla

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Machen wir es doch einfach wie Tesla

Aufgrund der österreichischen Pkw-Zulassungszahlen im März haben bei zahlreichen Importeurszentralen und Herstellerbüros die Alarmglocken geläutet.

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Denn im März 2021 war Teslas Model 3 mit 1.127 Stück das meistverkaufte Fahrzeugmodell in diesem Monat. Bei insgesamt 1.583 Stück im gesamten 1. Quartal muss man zwar relativieren, dass das Model 3 zwar das meistverkaufte E-Auto ist, der März aber ein besonders positiver Ausreißer war. Dennoch man muss sich bei diesen Stückzahlen vor Augen führen, dass es sich bei Tesla um eine vergleichsweise neue Marke handelt und beim Model 3 um ein Elektroauto; und das es quasi ohne Händlernetz vertrieben wird!

Die Autobranche wäre nicht die erste, wo eine Vertriebsstufe eingespart wurde. Einige Vertriebler bei so manchem Hersteller sind vermutlich am Rechnen und Überlegen: "Machen wir es doch einfach wie Tesla." Ich vermute hingegen, dass die Zahl jener Kunden, die online kaufen und sich später in Ballungszentren zum Service anstellen, bald ihren Plafond erreicht hat.

Das Automobil wird sich mit Antriebs-, Fahrassistenz- und Komfortsystemen in den nächsten Jahren stärker verändern als in den vergangenen Jahrzehnten. Dafür braucht der durchschnittliche Neuwagenkunde, für den schon das neue Smartphone eine Herausforderung ist, Beratung, Betreuung und Vertrauen.

Egal wohin die Vertriebsreise geht
Die Hersteller werden ihren Weg gehen. Wie der aussieht, ist offen. Derzeit wird so manches ausprobiert. Aber egal wohin die Vertriebs-Reise geht: Die Kfz-Betriebe müssen sich beim Kunden unersetzlich machen, mit Kompetenz punkten, die der Hersteller und das Internet nicht können. In der Beratung, im Service (vom Reifen bis zur Klimaanlagen-Wartung) sowie bei allen Dienstleistungen rund ums Auto.

Dazu braucht es starke Partner bei Ersatzteilen, Werkstattausrüstung, Reparaturinformationen, Aus- und Weiterbildung sowie bei Finanzierung und Versicherung. Die hier angeführten Themen finden Sie beispielsweise in der soebenen erschienene AUTO & Wirtschaft 5/2021, die Sie hier als Blätter-PDF und in den nächsten Tagen in Ihrem Postkasten finden.

Der A&W-Verlag bildet ein breites Meinungsspektrum ab. Kommentare müssen nicht der Meinung des Verlages entsprechen.

"Händler freuen sich darauf"

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"Ab 2025 wollen wir bis zu 500.000 Stück des neuen, kleinen Elektroautos des VW-Konzerns in Martorell bauen", sagt Wayne Griffiths, CEO von Seat und Cupra. Die neue Marke soll sich neben sportlichen Autos auf E-Modelle konzentrieren. Das Agentursystem, das für die E-Autos bei Cupra eingeführt wird, soll aber nicht bei Seat gelten.

Back in Austria

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Mit Kutzendörfer u. Dworak hat Valvoline einen starken Partner für den Vertrieb in Österreich. Damit will Valvoline-Vertriebsleiter Nicolas Spiess wachsen.

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Newsletter Marketing ist ein unterschätztes Marketing-Tool im Autohaus. Auf keinem anderen Kanal kann man besser segmentieren, skalieren und den Kunden persönlich ansprechen. Wir geben Tipps, die zum Erfolg führen.

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