Hurra, wir leben noch!

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Hurra, wir leben noch!

Andreas Kostelecky, MBA, Mitsubishi: „Mich hat sehr gefreut, dass bis auf einen Händler alle anderen geblieben sind – und wir auch beim Importeur keinen Mitarbeiter verloren haben.“

Acht Monate lang war unklar, wie es mit Mitsubishi in Österreich weitergeht: Jetzt gibt Österreich-Chef Andreas Kostelecky, MBA, im Interview den Händlern einen Blick in die Zukunft.

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AUTO-Information: Wie sind die Verhandlungen mit Mitsubishi Europe abgelaufen, und was waren die Kriterien, die den Ausschlag gegeben haben? 
Andreas Kostelecky, MBA: Wir haben seit 8. Dezember verhandelt, wie viele andere europäische Länder auch. Einige ausgewählte Märkte werden hier einen Vertrag bekommen -einige aber auch nicht mehr. Es war also eine starke Auslese. Insgesamt wurden 3 Kriterien für die Verhandlungen herangezogen: Erstens die Performance, und da haben wir uns in den vergangenen Jahren immer sehr gutgeschlagen, weil wir stets unter den Top 10 in Europa waren (2020 lag der MA von Mitsubishi in Österreich bei 1,2 Prozent, 2019 waren es 1,3 Prozent, Anm.). Zweites Thema war die Elektrifizierung des Marktes, wo wir mit dem Outlander PHEV im Vorjahr zum ersten Mal mehr als 300 Stück abgesetzt haben -gerade noch rechtzeitig! Und als drittes Kriterium kam noch die Kaufkraft des Marktes dazu. Ich bin stolz, dass wir einer dieser Märkte sind.

Die Zahl jener Händler, die neben Mitsubishi auch Renault und/oder Nissan anbieten, ist ohnehin nicht sehr hoch, oder?
Kostelecky: Im österreichischen Mitsubishi-Netz ist kein einziger Händler, der auch Renault oder Nissan führt. Daher erwarte ich keinerlei Probleme. Die Allianz hat auch aus den Schwierigkeiten gelernt, die sich seinerzeit aus der Fusion zwischen Renault und Nissan und teilweise gemeinsamen Händlern ergeben haben. Mitsubishi wird mit einem selbstständigen Vertriebsnetz agieren.

Wie viele Händler haben in dieser Zeit aufgegeben?Kostelecky: Wir haben in diesen Monaten nur einen einzigen Händler verloren, nämlich das Raiffeisen Lagerhaus Mistelbach. Mich hat sehr gefreut, dass alle anderen Händler bei uns geblieben sind – und dass wir auch beim Importeur keinen Mitarbeiter verloren haben. In anderen Ländern wurden Mitarbeiter abgebaut, dort muss man jetzt wieder neu starten. Wir hingegen brauchen nur die Schalter umzulegen und müssen den Fokus bei den Händlern wieder ins Handeln bringen: Die Unsicherheit ist weg und wir wollen von ihnen nun wieder Eigeninitiative fordern.

Sie sehen also gute Chancen für die Zukunft?
Kostelecky: Ja, wir wollen über die nächsten Monate mit dem Space Star, dem L200 und dem neuen Eclipse Cross PHEV eine gute Performance erzielen - und über 2022 reden wir ein anderes Mal! Momentan können wir aber sagen, dass wir ab Jänner 2023 eine erweiterte Modellpalette anbieten und voll angreifen werden.

 

"Händler freuen sich darauf"

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