"Ich sehe da eine Chance"

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"Ich sehe da eine Chance"

Ing. Helmut Stuphann, MBA, Verkaufsleiter Automotive Aftermarket bei der Robert Bosch AG

Ein "gutes Wachstum" erwartet sich Ing. Helmut Stuphann, MBA, Verkaufsleiter Automotive Aftermarket bei der Robert Bosch AG, heuer am Markt: Es gebe erste Anzeichen dafür, erzählt er im Interview.

Wie hat sich das Geschäft im Aftermarket seit Start der Pandemie entwickelt?

Helmut Stuphann: Es war eine Berg-und Talfahrt. Im ersten Lockdown im Frühjahr 2020 waren die Werkstätten zwar ausgenommen, doch es wurde wenig gearbeitet, und die Umsätze sind zurückgegangen. In Richtung Sommer war die allgemeine Stimmung gut, und viele haben schon geglaubt: "Das war's." Damit sind auch die Umsätze zurückgekommen, doch ab Herbst war wieder alles anders. Insgesamt gesehen waren unsere Umsätze Ende 2020 hinter den Erwartungen, wenn auch nur im einstelligen Bereich.

Merkt man z. B. auch einen Rückgang bei Verschleißteilen, weil weniger gefahren wird?

Stuphann: Der Absatz bei Verschleißteilen war geringer, und die Auslastung der Werkstätten war ganz unterschiedlich. Ganz generell ist unsere Branche aber mit einem blauen Auge davongekommen.

Wie sehen Sie die Aussichten für das heurige Jahr?

Stuphann: Die Stimmung wird besser, auch im Markt, und das wird sich auf unser Geschäft auswirken. Ich glaube, dass wir heuer ein gutes Wachstum haben werden. Besser läuft es heuer auch bei den Verschleißteilen: Die Großhändler, die zurückhaltend waren und beobachteten, wie sich die Lage entwickeln wird, disponieren nun in umfangreicherem Maß nach.

Was raten Sie den Werkstätten im Hinblick auf Investitionen, zum Beispiel bei Kalibriergeräten?

Stuphann: Ich sehe da eine Chance für ein neues Geschäftsfeld, weil das klassische Verschleißteilegeschäft durch die längeren Serviceintervalle und die zunehmenden Elektroautos ja geringer wird. Doch mit der Zunahme der Autos, in denen Fahrerassistenzsysteme mit Sensoren und Kameras verbaut sind, kommt ein Geschäft auf die Werkstätten zu. Niemand kann es sich leisten, ein solches Auto auf die Straße zu schicken, ohne es vorher korrekt zu kalibrieren.

Welche Produkte kommen neu auf den Markt?

Stuphann: Wichtig sind die neuen vollautomatischen Basis-Klimaservicegeräte AC1234-3i für Klimaanlagen mit dem Kältemittel R1234yf und AC1x34-3i für das Kältemittel R134a, die vor Kurzem mit einem Katalogpreis von 2.950 Euro mit 3 Jahren Garantie auf den Markt gebracht wurden.
 

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