Als Partner und Lotse

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Als Partner und Lotse

Mit der OEM-Kompetenz will sich Mahle Aftermarket noch stärker als Partner der Werkstätte positionieren. Alexander Metzger erklärt die Strategie.

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A&W: Gibt es auch Veränderungen im Vertrieb oder in der Betreuung des österreichischen Marktes?

Alexander Metzger: An der Betreuung in Österreich durch Ingo Hinnrichs (Key Account) sowie durch Klaus Brockmann in der direkten Werkstättenbetreuung hat sich nichts geändert. Der Vertrieb läuft unverändert über unsere Vertriebspartner, wir wollen aber noch stärker in der direkten Kommunikation mit der Werkstätte stehen.

Wir sind ebenso im Wandel wie die Branche und stellen uns generell neu auf. Wir wollen noch stärker markt-und kundenorientiert sein und unsere Vertriebsaktivitäten verbessern. Dabei sehen wir uns als Partner der Werkstätten. Denn auf die Kfz-Betriebe kommen massive Herausforderungen zu -mit dem starken Background des Konzerns wollen wir hier als Lotse und Partner die Werkstätten unterstützen.

Wie genau können Sie das tun?

Metzger: Da ist zum einen unsere technische Kompetenz. Mit unserer Erfahrung bringen wir Lösungen in die Werkstätten. Dabei geht es aber auch um die Anschaffung und Finanzierung bei der Werkstattausrüstung. Wir helfen den Betrieben mit Leasing-Möglichkeiten für unsere Geräte, weil durch veränderte Wartungsanforderungen viele Investitionen notwendig werden. Dazu kommt die Betreuung, die Schulung, die Information, die technische Hotline und vieles mehr, was den Werkstätten in ihrem täglichen Geschäft hilft. Mit der vielfältigen technischen Unterstützung stärken wir die Kompetenz und die Effizienz der Betriebe und reduzieren Einbaufehler.

Welche Rolle spielt der die Werkstattausrüstung?

Metzger: Die Werkstattausrüstung ist ein strategisches Segment, wo wir unsere Position als Partner für die Werkstätten noch stärken. Neben dem Bereich Klimaanlagenwartung sind wir etwa mit dem Tech-PRO Diagnose Tool oder dem TechPRO Digital ADAS, das ohne Tafeln kalibriert, sehr gut aufgestellt.

Können Sie uns Beispiele für veränderte Technologien nennen?

Metzger: Bei den stark wachsenden alternativen Antriebskonzepten spielen Thermomanagementkonzepte eine große Rolle. Bislang war die Klimaanlage ein Komfortthema, bei elektrifizierten Fahrzeugen ist sie ein funktionaler Bestandteil des Antriebsstrangs, weil die Batterien richtig temperiert sein müssen. Als wichtiger Lieferant im OEM-Bereich können wir schon jetzt sagen, wann welche Volumina in die Werkstätten kommen und somit auch in Zukunft der starke Partner für die Werkstätten entlang der gesamten Wertschöpfungskette sein, zu unterstützen, diese zukunftssicher aufzustellen und neue Geschäftsfelder zu erschließen. 
 

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