Wieder Erster? Warum nicht?

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Wieder Erster? Warum nicht?

Dr. Alexander Susanek (BMW Steyr, l.) und Christian Morawa, BMW Austria

Das Ergebnis aus dem Vorjahr mit dem höchsten jemals in Österreich erzielten Marktanteil lässt den Optimismus bei BMW steigen.

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Nach dem Erfolg im Vorjahr ist BMW optimistisch, auch heuer wieder die Position als Nummer 1 unter den Premiumherstellern in Österreich zu erreichen. Angesichts der starken Produktpalette sehe er gute Chancen, dass dies gelingen könne, sagte Christian Morawa, Geschäftsführer von BMW Austria, bei der Bilanzpressekonferenz: „Dadurch sind die Voraussetzungen für eine gute Performance gegeben, auch die Zahl der Kaufanträge ist derzeit auf einem guten Niveau.“ Im Vorjahr lag BMW als Vierter der Zulassungsstatistik mit einem Marktanteil von 6,36 Prozent in Österreich vor Mercedes (5,23 %) und Audi (4,42 %).

Einen großen Anteil daran hat auch das Motorenwerk in Steyr, das seine frühere ausschließliche Konzentration auf Dieselaggregate längst aufgegeben hat. Im Vorjahr sei es durch die Investitionen im Montageband für 4- und 6-Zylinder-Benzinmotoren (102 Millionen Euro) und durch die Erweiterung der Produktion von Komponenten für Benzinmotoren gelungen, die Abhängigkeit vom Dieselmotor weiter zu reduzieren, sagt Dr. Alexander Susanek, Geschäftsführer der BMW Motoren GmbH in Steyr: „Damit können wir viel leichter auf die -Veränderungen in der Nachfrage reagieren.“ 

Steyr erhält Teil der Motorenfertigung aus München
Im Vorjahr waren 4 von 10 Motoren aus Steyr (insgesamt wurden 996.636 Aggregate produziert) ein Diesel; deren Prozentzahl ist in den vergangenen Jahren immer weiter gesunken: Ob damit ein Tiefpunkt erreicht sei, wagt Susanek nicht zu sagen.  Heuer soll der Anlauf einer neuen Generation an Dieselmotoren vorbereitet werden.

In Steyr werden aber auch Antriebsgehäuse für Elektromotoren produziert; bis zu 460.000 Einheiten pro Jahr sollen es künftig sein. Und nicht zuletzt wird das Werk in Oberösterreich auch dadurch abgesichert, dass ab dem Jahr 2022 die Motorenfertigung am Stammsitz in München aufgegeben und auf die beiden Werke Steyr und Hams Hall (England) aufgeteilt wird. Laut Susanek geht es um ein „substanzielles Volumen“, das in Steyr für eine gute Auslastung sorgen wird. 

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