Nächstes Jahr, neues Glück?

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Nächstes Jahr, neues Glück?

Die Veranstalter der Oldtimermesse Tulln: Dascha Hagl, Ing. Engelbert Baum, Mag. Manfred Hogl (v.l.)

Im Interview: Der Veranstalter der zum 2. Mal in Folge abgesagten Oldtimermesse Tulln, Mag. Manfred Hogl.

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Sie haben die Oldtimermesse in Tulln heuer schon zum 2. Mal wegen Corona absagen müssen. Bedroht das die wirtschaftliche Existenz der Veranstalterfirma H.B.H. Veranstaltungs-GmbH?

Mag. Manfred Hogl: Wir haben uns den Zeichen der Zeit erneut beugen müsssen. Es wäre nur ein Ersatztermin im Oktober möglich gewesen, aber da sich bei uns viel im Freigelände abspielt, war das keine Option. Es sind gewisse Kosten bei uns "picken geblieben", aber im Grunde haben wir rechtzeitig abgesagt, bevor die Kosten weiter in die Höhe gegangen sind. Natürlich werden wir es 2022 wieder versuchen -die Tullner Oldtimermesse, reloaded reloaded sozusagen.

Es entfallen jetzt ja auch die großen Ausfahrten. Sind die Absagen berechtigt, fürchten Sie, dass das Interesse am Thema dadurch schwindet?

Das Risiko ist einfach zu groß. Dort wo eine Veranstaltung professionell gemacht wird, sind Kosten da; und wenn dann im letzten Moment von Amts wegen abgesagt wird, ist der Schaden hoch. Und man muss auch sagen: Wo viele Oldtimer sind, ist auch hohes Alter vorhanden. Selbst wenn man veranstalten dürfte, wären die Auflagen hoch.

Auch Ihre Motor Auctions GmbH ist von Corona bisher an der Tätigkeit gehindert worden?

Das ist eine neue Firma, die wir mit Leuten aus dem Auktionsgeschäft sozusagen aus der Taufe gehoben haben. Wir wollen im Rahmen der Messe, aber auch darüber hinaus Auktionen von Oldtimern veranstalten und sind dann eben nächstes Jahr dabei. Wir hätten für heuer schon viele Fahrzeuge im Programm gehabt. Die Messe in Tulln ist vor 32 Jahren aus einem Teilemarkt heraus entstanden. Heute haben wir 750 Aussteller aus 16 Nationen und 20.000 bis 30.000 Besucher mit 100 Clubs und 10 Museen.

Das Thema Oldtimer wird oft als Nische mit Zukunft für das Kfz-Gewerbe gesehen. Wie entwickelt sich denn das Interesse am "alten Eisen"?

Das Thema ist klassisch eines der Altersgruppe der 50plus, die alles erreicht hat: Sie sehnen sich zurück und kaufen Oldtimer, durchaus auch als Geldanlage, aber hauptsächlich aus Spaß. Ich sehe das Problem einer gewissen Überalterung in den Clubs und bei den Veranstaltungen. Die Jugend wäre gefordert.

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