"17 Prozent als Ziel für heuer"

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"17 Prozent als Ziel für heuer"

Mag. Thomas Herndl, VW-Markenleiter

Das Agenturmodell der E-Autos werde nicht ausgeweitet, sagt VW-Markenleiter Mag. Thomas Herndl.

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A&W: Es ist nun rund ein halbes Jahr her, dass VW den ID.3 zu den Händlern gebracht hat. Wie sind Sie mit dem Verkauf zufrieden?
Mag. Thomas Herndl: Sehr zufrieden! Von der ID- Familie haben wir bisher mehr als 4.000 Stück verkauft, das ist beachtlich, denn wir haben ja erst Ende September letzten Jahres begonnen. Die Autos begeistern und die Förderungen, auch jene für Unternehmer, bringen die E-Mobilität voran. Der ID.3 war im Dezember und Jänner die Nummer 1 im Elektrosegment und obwohl 2020 ein Rumpfjahr war, lag der Marktanteil der E-Autos bei VW über jenem am Gesamtmarkt. Auch vom neuen ID.4 haben wir schon knapp 1.000 verkauft. Die Markteinführung findet im März statt.

Beim Vertrieb der E-Autos geht VW ja einen neuen Weg: Wie funktioniert das? 
Herndl: Sehr gut, die Händler sind mit dem neuen Agentursystem zufrieden und ziehen mit. Bei E-Autos ist der Erklärungsbedarf, speziell am Anfang, höher und dafür bekommen die Händler eine fixe Provision. Den Kunden hilft das, denn man muss nicht mehr viel vergleichen, sondern kauft dort, wo man sich am besten aufgehoben fühlt.

Wird dieses Agenturmodell auch auf die anderen Modelle ausgeweitet? 
Herndl: Daran denken wir nicht. Wir besprechen uns immer mit unseren Händlerpartnern. Und wenn es für einen von uns nicht passt, muss man reden.

Wie zufrieden sind Sie – angesichts Corona – mit dem Jahr 2020? Warum hat VW schlechter abgeschnitten als der Gesamtmarkt?
Herndl: Das vergangene Jahr war für uns alle sehr herausfordernd: Wir hatten deutliche Rückgänge im März und April, dann ging es wieder bergauf, vor allem im Privatkundenbereich, wo wir verstärkt Gebrauchtwagen und junge Lagerfahrzeuge abgesetzt haben. Dass nicht alle Volumenmodelle immer verfügbar waren, lag auch am Lifecycle. Tiguan und Golf Variant waren einige Monate nicht verfügbar und beim Golf nicht alle Motoren. Der Polo war vor allem als Jungwagen sehr gefragt, denn beim Neuwagen gab es längere Lieferzeiten. Dadurch ist eine Lücke entstanden und unser Marktanteil leicht gesunken (von 15,98 auf 15,40 Prozent, Anm.).

Was sind die Ziele für 2021?
Herndl: Wir haben die Modellpalette im Vorjahr stark erneuert: Der Golf kam im März, der Variant im Herbst, auch Tiguan und Arteon sind neu. Für heuer steht ein Update bei Polo und T-Roc am Programm und der Golf ist voll verfügbar. Auch von den E-Modellen ID.3 und ID.4 ist viel zur erwarten und daher gehen wir von einem Marktanteils-Ziel von 17 Prozent aus. Wenn es darüber liegt, freuen wir uns natürlich. Es ist gut, dass die Schauräume wieder offen sind; wir hoffen, dass sich die Gesamtwirtschaft stabilisieren wird und der Konsum wieder anspringt, auch bei den Firmen. Wir beobachten die Situation und passen die Ziele, auch die der Händler, entlang der wirtschaftlichen Entwicklung an.

Was tut sich im Händlernetz?
Herndl: Wir verfügen über ein sehr stabiles Händlernetz. Derzeit tauschen wir die VW-Logos bei den Betrieben, das alte Logo kommt raus, das neue rein. Dazu brauchen wir keine neuen Pylonen und wir wollen in den nächsten Monaten fertig sein.

 

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