Chancen intakt

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Chancen intakt

Die Entwicklungen der Corona-Pandemie bringen für den Aftermarket positivere Prognosen als für den Neuwagen-Bereich.

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Es gibt nichts zu beschönigen, auch der Automotive Aftermarket leidet mit Lockdown und Wirtschaftseinbruch gewaltig unter der Corona- Pandemie. Die daraus resultierenden Folgen für die Autobranche sollten aber den freien Teilehandel und die freien Werkstätten positiver stimmen als die Neuwagen-Branche. Eine Analyse:

Rückgang der Kilometer-Leistung
Die Fahrleistung der Österreicher ist 2020 eindeutig zurückgegangen, das wird auch 2021 zu spüren sein. Generell wird Homeoffice dafür eine gewisse Reduktion etablieren. Dabei ist der größte Anteil dieses Rückgangs auf Flotten-und Firmenfahrzeuge, also Autos bis etwa 4 Jahre zurückzuführen, die in die Markenwerkstätte kommen. Das Management hatte weniger Außentermine, der Außendienst musste daheim bleiben und auch ins Homeoffice übersiedelte Büro-Jobs sind oft von einer wirtschaftlich besser gestellten Klientel besetzt; das betrifft daher jüngere Fahrzeuge.

Im Bereich der Arbeiter und anderer Jobs, die eine physische Anwesenheit erfordern, sind aus wirtschaftlichen Gründen ältere Fahrzeuge im Einsatz. Hier wurde auch während des Lockdowns fleißig gefahren, teilweise ist sogar ein Zuwachs zu verzeichnen, weil viele Menschen aus Gründen der Virensicherheit mehr mit dem eigenen Fahrzeug als mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs waren. Im Gebrauchtwagenbereich gab es hier eine verstärkte Nachfrage und dies hat neue Kunden, in weiterer Folge auch für die Werkstätte, gebracht.

Weniger neu, mehr reparieren
Die alte Branchenweisheit: "Werden weniger Autos verkauft, wird mehr repariert", trifft auch dieses Mal zu. Wird das Auto weitergefahren, wird noch einmal investiert. Bis die Neuwagen-Delle in der freien Werkstätte ankommt, dauert es ein paar Jahre.

Der Kaufkraftverlust durch Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit hat natürlich auch Auswirkungen auf den Aftermarket. Dabei sind nun günstige Zeitwert- Reparaturen eher gefragt als Instandhaltungen mit Marken-Ersatzteilen.

Geschwächte Teilehersteller
Selbst wenn das Aftermarket-Geschäft ordentlich läuft, sind die Teilhersteller durch Einbrüche im volumenstärkeren OEM-Geschäft geschwächt. Das werden auch die Teilehändler spüren.
 

"Händler freuen sich darauf"

"Händler freuen sich darauf"

"Ab 2025 wollen wir bis zu 500.000 Stück des neuen, kleinen Elektroautos des VW-Konzerns in Martorell bauen", sagt Wayne Griffiths, CEO von Seat und Cupra. Die neue Marke soll sich neben sportlichen Autos auf E-Modelle konzentrieren. Das Agentursystem, das für die E-Autos bei Cupra eingeführt wird, soll aber nicht bei Seat gelten.

Back in Austria

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