Wir haben es schon immer gewusst

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Wir haben es schon immer gewusst

Die Rede ist von der großen Bedeutung des Gebrauchtwagens für das Autohaus. Lieferprobleme und Kaufkraftverlust haben den Neuwagen 2020 deutlich mehr unter Druck gesetzt als den Gebrauchtwagen.

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Sofortige Verfügbarkeit, günstigere Anschaffung und ehemalige Öffi-Fahrer als Neukunden haben dem Gebrauchten im vergangenen Jahr zu einem kleinen Höhenflug verholfen, der noch nicht zu Ende ist. So haben die Gebraucht-Fahrzeuge im Dezember 2020 noch einmal ordentlich zugelegt, willhaben-Motor-Chef Michael Gawanda berichtet seit Weihnachten von einer noch einmal deutlich höheren Frequenz.

Dabei wird ein stiefmütterlich behandeltes Gebrauchtwagen-Geschäft in der Krise nicht zum Ertrags-Kaiser und Unternehmens-Retter. Jene Betriebe, die sich schon länger mit Gebrauchtwagen-Management, -Marketing und -Zukauf beschäftigt haben, konnten nun profitieren.

Entscheidend – und auch das haben wir schon lange gewusst – ist der digitale Marketing-und Informationskanal und die effiziente Überleitung zum Kauf im Autohaus. "Aus Hunderten Online-Angeboten werden etwa 10 konkrete Fahrzeuge ausgesucht, drei Händler werden dann besucht", schätzt GW-Experte Horst Pohl. Die Kaufabsichten eines Gebrauchtwagen-Interessenten, der Ihren Kfz-Betrieb betritt, sind also extrem hoch. Manuel Weitmann vom gleichnamigen Autohaus berichtet sogar von 90 Prozent Abschlussquote nach (bestens vorbereiteten) Probefahrten. Wenn das (attraktive) Online-Angebot den Kunden also in Ihren Betrieb lockt, dürfen Sie ihn nicht enttäuschen.

Rascher Abverkauf von unattraktiver Ware, aktiver Zukauf (auch von Privaten), umfassende Digital-Bewerbung und analoge Einhaltung der digitalen Versprechen: Das sollte Ihr Gebrauchtwagen-Plan für 2021 sein.
 

"Gut durch die Krise gekommen"

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Mehr als 300 Kaufverträge

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