Neue Händler, neues Auto

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Neue Händler, neues Auto

Die ersten D-MAX wurden im Dezember inÖsterreich ausgeliefert: Die Zahl der Isuzu-Händler steigt trotz der Fragezeichen durch die Einführung der NoVA auf Pick-ups.

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Manchmal trügt der erste Blick: Die Neuzulassungen von Isuzu stürzten in den ersten 10 Monaten 2020 von 116 auf 48 ab. Eine Marke vor dem Aus? Nein, sagt Marco Sampl, Geschäftsführer von Isuzu in Österreich. Denn 2019 habe man die Genehmigung erhalten, 2020 maximal 100 Stück des D-MAX mit der alten Abgasnorm zuzulassen: "Das Lager war ohnedies schon gut aufgebraucht." Anfang Dezember standen exakt 14 Lagerfahrzeuge bei den Händlern. Man müsse sich über deren Verkauf keine Sorgen machen, so Sampl, auch wenn der neue D-MAX schon bereit stehe.

Denn Isuzu will 2021 neu durchstarten. "Die Händler sind begeistert", sagt Sampl über den neuen D-MAX: "Es hat noch nie so viele Anfragen gegeben wie jetzt." Die ersten Fahrzeuge stehen seit 18. Dezember bei den Händlern, bis April werde man die bestellten 150 Fahrzeuge an die Partner ausliefern. Wenn alles gut gehe, könnte das bisherige Rekordjahr 2017 mit knapp mehr als 200 Neuzulassungen 2021 übertroffen werden. Das liegt laut Sampl auch daran, dass VW bald keinen Amarok mehr zur Verfügung haben wird, Fiat den Fullback und Mercedes die X-Klasse aufgelassen hat und auch über dem L200 von Mitsubishi das eine oder andere Fragezeichen steht. Bisher wurden 80 Prozent des D-MAX als Double Cab Premium mit Automatik ausgeliefert, gefolgt von der mittelgroßen Version Space Cab. Als Single Cab sei der D-MAX nur vereinzelt von Gemeinden oder Hausbetreuungen geordert worden.

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Ein großes Fragezeichen ist aber, wie sich die Einführung der NoVA auf Pick-Ups mit 1. Juli auswirken wird: Sampl rät Händlern, vor allem jene Kunden vorrangig anzuschreiben, bei denen Leasingverträge in rund einem Jahr auslaufen, um sie zu einem früheren Tausch zu bewegen, da der D-MAX deutlich teurer wird – vor allem in der von den vielen Privatkunden stark nachgefragten Premium-Ausstattung. Isuzu will sich nun verstärkt um Flotten-und Gewerbekunden kümmern.

Und zwar mit neuen Händlern wie Grünzweig (Wiener Neudorf), Linser (Tirol), Fior (Steiermark) und Friesser (Vorarlberg). Weitere Namen sollen in den kommenden Monaten folgen.
 

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