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Kurt Molterer, Hauptbevollmächtigter Garanta Versicherungs-AG Österreich

Besonders in schwierigen Zeiten braucht es Zusatzangebote, Kundenbindung und starke Partner, weiß Garanta-Chef Kurt Molterer.

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A&W: Was waren aus Ihrer Sicht die größten Herausforderungen und Veränderungen im Corona-Jahr 2020?

Kurt Molterer: Die Corona-Pandemie war für uns alle neu und auch nicht mit vergangenen Finanzund Wirtschaftskrisen zu vergleichen. Sie stellte sowohl den Handel als auch die Werkstätten und Kunden sowie uns als Branchenversicherer vor eine komplett ungewohnte Situation. Unsere wichtigste Aufgabe in der Krise war und ist es, den Kontaktzu unseren Autohauspartnern zu halten und dabei auch Hilfestellungen anzubieten.

Wie hat Garanta ihre Partner im schwierigen Corona-Jahr unterstützt?

Molterer: Hier konnten wir feststellen, dass sich unsere Angebote im Online-und Servicebereich gerade in der Krise sehr bewährt haben. Wir bieten unseren Autohauspartnern schon seit einigen Jahren die Möglichkeit der Online-Polizzierung über unser Vertriebspartner-Informations-und Polizzierungssystem VIPS an. Dieser Prozess wurde seit heuer um die Möglichkeit der "digitalen Signatur" erweitert. So können Kfz- Versicherungsverträge auf einfachem Weg digital und auf Wunsch auch kontaktlos abgeschlossen werden.

Autohäuser, die sich nicht mit dieser Abwicklung befassen möchten, aber auch kleinere Betriebe, die ihren Kunden einen ganzheitlichen Rundum- Service bieten wollen, nutzen die Unterstützung des Garanta Sales Teams. Das übernimmt dabei auf telefonischem Weg die komplette Beratung und den Verkauf der Kfz-Versicherung für den Autohausmitarbeiter. Außerdem hat sich in der Schadenabwicklung die Möglichkeit der Video-Begutachtung gerade in Corona-Zeiten als sehr zweckmäßig erwiesen.

Gut genutzt wurden im Corona-Jahr auch die Online- Schulungsangebote der Garanta Akademie. So konntenüber eine eigene Moodle-Plattform 15 IDD-Fortbildungskurse mit insgesamt 8 Ausbildungsstunden absolviert werden. Damit ist die Hälfte der von IDD geforderten 15 Stunden Ausbildung pro Jahr für das Autohaus abgedeckt.

Wird das von Garanta oft thematisierte One-Stop-Shopping weiter an Bedeutung gewinnen?

Molterer: Wir sind derÜberzeugung, dass das Angebot von Kfz-Versicherungen dem Autohaus gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten gleich dreifach entgegenkommt. Erstens: zusätzliche Erträge, die sich der Kfz-Betrieb durch die Beratung und die Vermittlung von Versicherungen erwirtschaften kann. Zweitens: ein verbessertes Serviceangebot für die Kunden, da das Autohaus im Sinne eines One-Stop-Shoppings nicht nur den Verkauf und den Service abwickelt, sondern auch die Versicherung, Schadenabwicklung und eventuell auch die Fahrzeugzulassung. Der dritte Vorteil betrifft die Gestaltung der Versicherungstarife, die dazu beitragen, die Frequenz im Autohaus zu erhöhen und die Kundenbindung zu verstärken. 
 

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