Händler-Geschäft im Fokus

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Händler-Geschäft im Fokus

Nach 3 Jahren in der Konzernzentrale ist Mag. Markus Wildeis als Managing Director FCA Austria zurückgekehrt und spricht über Rentabilität, das Händlernetz und neue Modelle.

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A&W: Wie beurteilen Sie die aktuelle Situation?
Mag. Markus Wildeis: Ich denke, dass wir aus der COVID-Situation gestärkt herausgehen. Unsere Händler sind sehr nah am Kunden, der Privatmarkt, wo wir traditionell stark sind, funktioniert besser als der Firmenwagen-und Rent-a-Car-Bereich. Wir haben einen aktiven Zugang zum Markt und versuchen, unsere Position zu stärken. Dabei steht bei uns die Händlerunterstützung im Vordergrund. Unser Fokus ist es, das Händler-Retail-Geschäft zu stärken, das hilft beiden Seiten. Im Mittelpunkt steht die Profitabilität, das braucht natürlich Volumen, aber es funktioniert nicht, wenn man sich nur auf den Marktanteil konzentriert. Und der Erfolg gibt uns recht: Im Händler-Retail-Geschäft waren wir in den vergangenen 3 Monaten über dem Vorjahres-Niveau.

Wie ist Ihr Verhältnis zu den Händlern?
Wildeis: Mir sind ein enger Austausch mit den Händlern und die Zusammenarbeit auf Augenhöhe sehr wichtig. Ich habe gleich am ersten Tag in meiner neuen Funktion als Managing Director FCA Austria zu einem virtuellen Händlermeeting eingeladen, um die Partner darüber zu informieren, wie es in den nächsten Wochen weitergeht.

Und wie geht es in naher Zukunft weiter?
Wildeis: Wir haben für jede unserer Marken einen großen Investitionsplan, auch die Muttermarke Fiat wird eine massive Erneuerung bekommen. In Kürze kommt der vollelektrische Fiat 500 und in weiterer Folge der E-Ducato von Fiat Professional, im 1. Quartal 2021 folgt Jeep mit einem neuen Modell. Bei allen Marken werden wird in den nächsten 12 bis 24 Monaten die Palette Stück für Stück erneuern.

Im A-und B-Segment können wir den Wettbewerbsvorteil durch das Volumen nutzen, sind preislich sehr attraktiv. Viele Hersteller sind aus dem Kleinwagen-Segment rausgegangen. Die Elektrifizierung haben wir für alle Markenprodukte in der Pipeline: Mild-Hybrid und vollelektrischen Antrieb im Kleinwagen-Bereich, Hybrid- und Plug-in-Hybrid in den höheren Segmenten. Bei Jeep werden alle Modelle bis 2022 elektrifiziert sein, nach dem Compass und dem Renegade 4xe kommt im 2. Quartal 2021 auch der Wrangler 4xe. Dazu kommt massives Investment in autonomes Fahren und Connectivity, auch im Nutzfahrzeug-Bereich.

Gibt es Lücken im Händlernetz?
Wildeis: Wir präferieren Partner aus dem FCA-Netz. Wenn es hier Änderungen gibt, dann besetzen wir das bevorzugt mit bestehenden Händlern nach. Aktuell gibt es Lücken in Wien 22, Tulln, Eisenstadt und Bregenzer Wald. Wir haben ein sehr starkes Händlernetz und eine starke Abdeckung.

 

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