"Ein richtiger Aha-Effekt"

Printer
"Ein richtiger Aha-Effekt"

Roger Blum (BluTech) und Rudi Fritz (Karo As)

Mehr als 20 Jahre lackierte Rudi Fritz in Saalfelden, bis er das revolutionäre Stickstoff-Gerät von Blutech entdeckte. Seither arbeitet er nur noch mit dem Produkt aus der Schweiz.

Advertisement

Eigentlich war es ja ein Zufall, dass Rudi Fritz im Februar dieses Jahresüberhaupt mit Blutech in Kontakt kam: Denn der Außendienst-Mitarbeiter des Schweizer Unternehmens hatte zuvor einen anderen Karosseriebetrieb in der Nähe besucht und das Gebäude der KARO AS GmbH in Saalfelden nur im Vorbeifahren gesehen. Doch er blieb stehen und unterhielt sich eine halbe Stundelang mit Firmenchef Fritz. Dessen Bedingung: "Wenn ich das Gerät eine Woche ausprobieren darf, schaue ich es mir an." Heute möchte Fritz das Blutech-Gerät nicht mehr missen: "Ich habe mein Gewerbe 1998 angemeldet und erst an diesem Tag erfahren, dass man mit Stickstoff lackieren kann." 
Während Firmenchef Roger Blum mit Blutech in der Schweiz mittlerweile fast 400 Betriebe ausgestattet hat, ist er in Österreich – noch – nicht so bekannt.

Einschulung dauert nur eine Stunde
Etwa 1 Quadratmeter ist notwendig, um das Gerät unterzubringen, dazu noch ein 230-V-Anschluss und Druckluft von zumindest 6 bar. "Das hat eigentlich jeder", meint Blum. Wichtig: Das Gerät darf nicht in einen Raum mit Lösungsmitteln gestellt werden: "Vom Keller bis zum Dachboden haben wir es schon überall aufgestellt und dann eine Leitung zur Kabine gezogen", sagt Blum. Die Einschulung?"Minimum ist eine Stunde, bei mehreren Lackierern in einem Betrieb vielleicht ein halber Tag."

Fritz lackiert mit seinem Team 2 bis 3 Durchgänge pro Tag: "Seit Februar arbeiten wir nur noch mit dem Gerät von Blutech." Um die Arbeit in dem blitzsauberen Betrieb im Pinzgau weiter zu erleichtern, wird als nächstes eine feste Stickstoffleitung zum Füllerplatz verlegt.

"In erster Linie geht es um Materialersparnis", erklärt Fritz: "Man hat auch weniger Querspray in der Kabine und ich brauche fast keinen Colourblender mehr." Das bestätigt auch Blum: "Mit Stickstoff ist es einfacher beizulackieren, weil das beiliegende Teil nicht zu stark vernebelt ist. Es sind 60 Prozent weniger Lack-Partikel in der Luft, wenn Siemit unserem Gerät lackieren."

Wichtig ist aber auch die Zeitersparnis. Blum: "Bei den meisten Lacken kann man einen Arbeitsgang weglassen." Und nicht zu vergessen die Genauigkeit: "Da der Stickstoff ionisiert wird, werden die Farbpartikel gleichmäßiger verteilt." 
Angeboten wird das Gerät im Kauf oder per Leasing. Je größer das Unternehmen, desto mehr rentiert sich das Blutech-Gerät: Der größte Kunde in der Schweiz hat acht davon in Betrieb.

Advertisement

Diese Website verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie dem zu. Um mehr über die von uns verwendeten Cookies zu erfahren, können Sie unsere RICHTLINIEN FÜR DATENSCHUTZ UND VERWENDUNG VON COOKIES aufrufen.

OK