Nicht zu Tode fürchten!

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Nicht zu Tode fürchten!

Der durch Corona bedingte zweimonatige Lockdown sorgte für deutliche Rückgänge im Reifenbusiness: Menge im ersten Halbjahr minus 13 Prozent, bei durchschnittlich um 1,8 Prozent gestiegenen Preisen. Ungeachtet dessen wuchs die Nachfrage nach Ganzjahresreifen zweistellig, geringfügig im Minus lagen die Absätze bei Breitreifen und LNfz-Kategorien.

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Somit wurden im Betrachtungszeitraum zum Vorjahr 15 %weniger Pkw-Pneus vermarktet. 40 % Reifen mit höherem Speedindex (W/Y/Z) erzielten 54 %des Sommerreifenumsatzes. Das 4x4-Segment verbuchte -12 %, LNfz-Reifen erlitten rund 3 % Wertminus. Dieses Bild hat sich laut Branchenauguren im 3. Quartal verfestigt. Echte Erholung des Reifensektors liegt noch in weiter Ferne. Dass sich der Reifenmarkt in der zweiten Jahreshälfte stabilisert, ist vom Prinzip Hoffnung getragen. Der Ausblick der Reifenindustrie auf 2020 bleibt düster: Für alle Segmente wird ein knapp zweistelliger Stück-und Umsatzrückgang erwartet. Die Pandemie in Verbindung mit der Mobilitätswende macht dem Reifenhandel weiter zu schaffen. Positive Stimmung erzeugen dagegen gestiegene Dienstleistungspreise wie Erstmontage (+ 2 %), Radwechsel (+ 1,8 %), Reifenhotel (+ 1,5 %).In Anbetracht dieser Zahlen und als ausgewiesener "Systemerhalter" sieht sich die Reifenwirtschaft gegenüber anderen Dienstleistungszweigen sogar wirtschaftlich im Vorteil.

Am Ende des Jahres 2020 werden die Allermeisten realistischerweise das Vorkrisenniveau nicht erreichen können. Nun wird das M+S-Ersatzbedarfsvolumen im 4. Quartal 2020 ausschlaggebend, den Reifenhandel aus seiner Verlusttiefe zu manövrieren. Die Erwartungen und Ansprüche werden bei steigenden Kosten allerorts zurückgeschraubt. Stabilisierung, auch bei weiter rückläufigen Umsätzen, bleibt die Realität!

"Händler freuen sich darauf"

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"Ab 2025 wollen wir bis zu 500.000 Stück des neuen, kleinen Elektroautos des VW-Konzerns in Martorell bauen", sagt Wayne Griffiths, CEO von Seat und Cupra. Die neue Marke soll sich neben sportlichen Autos auf E-Modelle konzentrieren. Das Agentursystem, das für die E-Autos bei Cupra eingeführt wird, soll aber nicht bei Seat gelten.

Back in Austria

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Mit Kutzendörfer u. Dworak hat Valvoline einen starken Partner für den Vertrieb in Österreich. Damit will Valvoline-Vertriebsleiter Nicolas Spiess wachsen.

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