Den Aftermarket retten

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Den Aftermarket retten

Die Corona-Pandemie hat den automotive aftermarket stark getroffen. 7 Verbände haben nun ein Maßnahmen-Paket vorgeschlagen, das auch der VFT unterstützt.

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4,3 Millionen Arbeitsplätze werden in der europäischen Wertschöpfungskette für Kfz-Service und Mobilität bereitgestellt, wobei der überwiegende Teil in über 500.000 KMU beschäftigt ist. Eine Vielzahl von Unternehmen beschäftigt sich mit der Herstellung von Fahrzeugteilen, deren Vertrieb, sowie der Diagnose, Reparatur und Wartung von Fahrzeugen. Gemeinsam stellen diese Betriebe die Mobilität von 300 Millionen Fahrzeugen in der EU sicher. 

Die direkten Auswirkungen der Pandemie sind naturgemäß in jenen Ländern am größten, die am stärksten von Covid-19 getroffen wurden, als zusammenhängendes Ökosystem wurde der Bereich europaweit stark in Mitleidenschaft gezogen. 

Um eine rasche Erholung des KFZ-Ersatzteilmarktes zu ermöglichen und die Institutionen der Europäischen Union bei der Ermittlung von geeigneten Maßnahmen zu unterstützen, haben 6 Branchen-Verbände sowie der Dachverband er europäische KMU 12 detaillierte Empfehlungen ausgearbeitet:

  • Stärkung der Liquidität von KMUs
  • Maßnahmen für KMUs in Not
  • Spezifische Finanzierungsmöglichkeiten für verantwortungsbewusste Investitionen/qualifizierte Arbeitsplätze
  • EU weite Bewegungsfreiheit der Arbeitnehmer sicherstellen
  • Freier Warenverkehr
  • Sichere Arbeitsplätze für Arbeitnehmer in Europa
  • Anreize für Fahrzeughalter ihre Fahrzeuge einem "Öko-Check" zu unterziehen
  • Beitrag zur Gewährleistung einer saubereren Umwelt 
  • Rasche Verabschiedung der EU-Gesetzgebung über den Zugang zu bordeigenen Daten und Ressourcen 
  • Förderung der zirkulären Wirtschaft und Entwicklung hin zu einem nachhaltigeren und zirkulären Automobildienstleistungssektor
  • Beibehaltung und Modernisierung der Kfz-Gruppenfreistellungsverordnung
  • Organisation eines europäischen Gipfels der automobilen Wertschöpfungskette

„Der VFT unterstützt als Mitglied der FIGIEFA die 12 geforderten Maßnahmen für den Erhalt und die Zukunftssicherung des freien KFZ-Teilehandels“, so VFT-Obmann Walter Birner.

Für diese Aktionen haben folgende Verbände zusammengearbeitet: ADPA (Automotive Data), AIRC (Karosserie), CECRA (Autohandel und -Reparatur), EGEA (Werkstattausrüstung), FIGIEFA (Ersatzteilhandel), SMEunited (Arbeitgeberverband für Handwerk und KMU), UEIL (Schmierstoffe)

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