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Schützinger: Händlerbetriebe benötigen jetzt dringend Hilfe!

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Schützinger: Händlerbetriebe benötigen jetzt dringend Hilfe!

Die seit 1. März 2020 von Porsche Holding Salzburg (PHS) für 6.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Anspruch genommene „Corona“-Kurzarbeit wurde Ende Mai beendet. Gleichzeitig hofft PHS auf die Einführung einer staatlichen Ökoprämie zur Belebung des Neuwagenabsatzes.

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„Auch wenn dieser Schritt aus wirtschaftlicher Sicht noch nicht gerechtfertigt ist, möchten wir jetzt einen aktiven Beitrag zum Wiederanlauf der Wirtschaft leisten. Wir setzen damit ein positives Signal an unsere Händler- und Servicebetriebe sowie an unsere Kunden und Mitarbeiter, den Re-Start des Automobilgeschäfts nach der Corona-Krise mit aller Kraft zu unterstützen,“ sagt Dr. Hans Peter Schützinger, Sprecher der Geschäftsführung der Porsche Holding Salzburg.

 Ab sofort werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der PHS ihre Arbeit wieder in vollem Umfang aufnehmen, jedoch unter klar geregelten Voraussetzungen, wie das Unternehmen mitteilt.  Um zu vermeiden, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gleichzeitig in die Büros zurückkehrten, werde bis auf weiteres abwechselnd mobil von zu Hause aus gearbeitet. Damit solle auch sichergestellt werden, dass alle behördlich vorgeschriebenen Sicherheits- und Hygienemaßnahmen eingehalten werden könnten und die Möglichkeit einer Ansteckung durch das Corona-Virus weitgehend vermieden werde.

 Die Auslastung in den Servicebetrieben habe in den vergangenen Wochen wieder angezogen, wo hingegen der Neuwagenhandel langsamer als erwartet anlaufe und deshalb dringend Anreize erfordere. Die französische Regierung habe kürzlich Anreizprämien für den Kauf von Neuwagen beschlossen, in Deutschland werde kommende Woche eine Entscheidung dazu erwartet.

 „Unsere Händlerbetriebe wurden durch Schließungen während der Corona-Krise schwer getroffen und benötigen jetzt dringend Hilfe. Deshalb hoffen auch wir, dass die österreichische Bundesregierung, mit einer nach CO2-Ausstoß gestaffelten Ökoprämie auf Neuwagen sowie Investitionsförderungen für Firmenkunden, einen Beitrag zur Belebung des Neuwagenabsatzes leistet,“ sagt Schützinger. „Ausschließlich die Anschaffung von E-Autos in dieser Phase zu unterstützen, so ökologisch sinnvoll dies auch wäre, wäre zu kurz gegriffen. Denn zum einen ist das Angebot an kurzfristig verfügbaren Elektrofahrzeugen noch sehr gering und würde deshalb keinen Effekt erzielen. Zum anderen geht es darum, jetzt rasch zu handeln und in erster Linie vorhandene Lagerbestände, die sehr kapitalintensiv sind und sich negativ auf die Liquidität der Händler auswirken, abzubauen. Unabhängig davon treiben wir die E-Mobilität voran.“

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