Benzin? Brauchen wir nicht!

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Benzin? Brauchen wir nicht!

Daniel Lescow, Chef von smart, spricht über die Umstellung seiner Marke auf E-Motoren. Wann die Carsharing-Benziner in Wien aus dem Verkehr gezogen werden, ist noch unklar.

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Genau 1.564 smart wurden in Österreich im Jahr 2019 neu zugelassen: 892 fortwo coupés, 220 fortwo cabrios und 452 forfour. Anzunehmen, dass auch der eine oder andere Vorziehkauf dabei war, denn die Zahl der Neuzulassungen war um 94 Einheiten höher als 2018. Schließlich war seit Monaten klar, dass smart künftig keine Verbrennungsmotoren mehr anbieten wird.

Das „künftig“ vom Vorjahr ist jetzt Realität: Denn smart gibt es als Neuwagen nur noch mit dem 60 kW (82 PS) starken Elektromotor mit einer Kapazität von 17,7 Kilowattstunden. Das reicht laut WLTP für maximal 135 Kilometer Reichweite, wobei ein durchschnittlicher smart im Schnitt ohnehin nur 30–35 Kilometer pro Tag zurücklegt. Aufgeladen ist er dank des in Österreich serienmäßigen 22-kW-Bordladers mit Schnellladefunktion in 40 Minuten.

Die Zukunft wird zeigen, ob die Entscheidung des Managements, komplett auf Benzinmotoren zu verzichten, richtig war: Denn der Preis eines smart hat sich dadurch auf zumindest 25.510 Euro (beim normalen fortwo) erhöht. Der forfour ist ab 26.140 Euro zu haben, das günstigste cabrio steht mit 28.820 Euro in der Preisliste.

225 elektrische smart im Vorjahr in Österreich

Bei der Pressevorstellung vor ausgewählten österreichischen Journalisten verteidigte Daniel Lescow, Director Brand & Product Management bei smart, die Entscheidung: „Schon im Vorjahr, also vor der Umstellung, haben wir weltweit 18.400 E-Autos verkauft.“ In Österreich waren es übrigens 225 (davon 100 fortwo coupés, 64 cabrios und 61 forfour). Ob auch wirklich alle bisherigen smart-Fahrer den Umstieg auf E-Mobilität mitgehen werden? Darauf antwortet Lescow ausweichend: „Unsere bisherigen Absatzzahlen von Elektroautos zeigen, dass ­unsere Kunden eine hohe Affinität zu smart haben. Der Zweisitzer ist absolut einzigartig. Und viele, die auf ein Elektroauto umsteigen wollen, schätzen den ­extrem innovativen Charakter.“

Noch nicht klar ist, ob und wann die smart beim Carsharing in Wien auf E-Autos umgestellt werden. Lescow: „Heute gibt es 4 Städte, die zu 100 Prozent elektrisch sind: Madrid, Stuttgart, Amsterdam, Paris und demnächst Hamburg. Die Entscheidung, welche Autos in die Flotte aufgenommen werden, fällt der jeweilige Betreiber. Was in Wien passieren wird, kann ich nicht sagen. Aber ich sehe generell ein hohes ­Interesse, die neuen Fahrzeuge einzusetzen.“

"Händler freuen sich darauf"

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"Ab 2025 wollen wir bis zu 500.000 Stück des neuen, kleinen Elektroautos des VW-Konzerns in Martorell bauen", sagt Wayne Griffiths, CEO von Seat und Cupra. Die neue Marke soll sich neben sportlichen Autos auf E-Modelle konzentrieren. Das Agentursystem, das für die E-Autos bei Cupra eingeführt wird, soll aber nicht bei Seat gelten.

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