Lernen bedeutet Vorwärtskommen

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Lernen bedeutet Vorwärtskommen
Fotos: Lack & Technik, 4rad.net, WIFI (Peter Provaznik)

Digitalisierung und neue Technologien wie Künstliche Intelligenz verändern die Berufsbilder in der Autobranche. Neben handwerklichem Geschick entscheiden vernetztes Denken, Kommunikationsfähigkeit und die Bereitschaft für Weiterbildung über den beruflichen Erfolg.

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Ob in technischen oder kaufmännischen Berufen – lebenslanges Lernen macht es möglich, up to date zu sein und besten Service zu bieten. Ohne Hochvolt-Kompetenz sind Technologien wie Elektro- und Wasserstoffantriebe nicht bewältigbar. Die nächste Herausforderung ist Künstliche Intelligenz mit dem autonomen Fahren.
Bayern unterstützt z. B. die Auto­industrie mit einer Förderung von neuen Technologien. Beim Zukunftsforum Automobil im November 2019 wurde ein Maßnahmenpaket beschlossen, das 78 Millionen Euro für die Weiterbildung von rund 50.000 Mitarbeitern der Autobranche vorsieht. 

Neue Lernkonzepte
Die Weiterqualifizierung der Mitarbeiter erhöht die Effizienz, stärkt das Firmenimage und wirkt der Fluktuation entgegen. Je attraktiver die Möglichkeiten sind, desto mehr Personen nehmen sie in Anspruch. Dies beginnt bei der Grundausbildung. Seit Neuestem gibt es die Duale Akademie für AHS-­Maturanten, Studienabbrecher oder Umsteiger, die ein Trainee-Programm in einem Betrieb absolvieren, begleitet vom Berufsschulunterricht und einem Mentoring durch Fachexperten.

Vom Lehrling zum MBA – diese Möglichkeit eröffnet sich für Absolventen der Business School der FH Kufstein (Österreichweites Competence Center Automotive) mit der kaufmännischen Lehre mit dem Schwerpunkt Automobilkaufmann/-frau und der technischen Lehre zum Serviceverkaufsberater/-in. Neu ist die Kombination Berufsschule und FH-Lehrgang der FH Kufstein mit Standorten österreichweit.

Lebensbegleitendes Lernen
„Lebenslanges Lernen ist so bedeutend wie noch nie, denn wenn ­eines in unserer ­Arbeitswelt ­konstant ist, dann ist es der Wandel“, so Mag. Markus Raml, Kurator WIFI Österreich. „Denken Sie nur an die Herausforderungen im Kfz-Bereich, die die Elektromobilität mit sich bringt. Dazu hat die Digitalisierung alle Branchen voll erfasst. Wir müssen in der Lage sein, uns laufend Neues zu erarbeiten. Lernen können ist daher eine der Schlüsselqualifikationen.“
Die Lernräume der Zukunft sind kein Schlagwort mehr, dafür gibt es viele funktionierende Beispiele, wie z. B. den flexiblen WIFI Learning Space oder die offene Kfz-Werkstätte, die Theorie und Praxis verbindet, aber auch ­Learning on Demand.

Von der Lehrlingsakademie bis zur Unternehmerschulung
Lack & Technik hat seit der Firmengründung weitsichtig auf Weiterbildung gesetzt. Heute werden im Schulungszentrum in Linz viele Kurse durchgeführt, die außerordentlich gut besucht sind. Das Spektrum reicht von Produktschulungen über Dellenreparatur und Spot Repair bis zur Schadenskalkulation. Die Digitalisierung steht am Lehrplan mit der digitalen Farbtonfindung und E-Learning („Cromax E-CTC“). Seit 10 Jahren gibt es die Lack & Technik/WIFI-­Lehrlingsakademie, wo Jugendliche alle Arbeitsbereiche eines Karosserie- und Lackbetriebes kennenlernen von den Grundlagen über Kunststoffreparatur bis zur kompletten Fahrzeuglackierung. „Wir zeigen der Jugend, wie vielfältig und attraktiv die Berufe Karosseriebautechniker und Lackierer sind“, so Rudolf Weismann, Firmengründer und Konsulent von Lack & Technik.

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