Der steinige Weg nach oben

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Der steinige Weg nach oben

2019 war nicht wirklich das erfolgreichste Jahr für Nissan: Nur noch 1,3 Prozent Marktanteil, letzter Platz in der Händlerzufriedenheit. Was sagt Importeurschef Michael Kujus dazu?

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Genau 3.969 Neuzulassungen in den ersten 11 Monaten, gar nur 238 Stück (und nur 1,0 Prozent Marktanteil) im November: Der Rückgang um gut ein Drittel ist laut Geschäftsführer Michael Kujus nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass man sich "von den Tageszulassungen verabschiedet" hat. Außerdem ist 2019 der Juke seit April nicht mehr verfügbar gewesen. Und neben dem Pulsar und Note ist auch der NV200 Evalia aus der Modellpalette genommen worden. "Aber natürlich haben wir durch den Weg, den wir gegangen sind, die eine oder andere Chance liegen lassen." Nicht zuletzt habe sich auch der Elektroauto-Markt nicht in jenem Ausmaß entwickelt, das man sich erhofft habe.

Er glaubt jedoch, dass es 2020 wieder aufwärts gehen wird: Unter anderem, weil der neue Juke seit einigen Wochen wieder verfügbar sei. Der neue NV200 komme jetzt im Handel gut an; positiv sei auch der Leaf mit 62 kW: "Ich bin froh über jedes einzelne Elektroauto, das auch die Konkurrenz verkauft", meint Kujus: Denn so komme das Thema Elektroautos stärker im Markt an, wobei das Umfeld noch immer stark verbesserungswürdig sei - etwa was die Ladeinfrastruktur betreffe.

Warum sind die Händler so unzufrieden?

Dass Nissan beim "Händlerradar" den letzten Rang unter 25 Marken erreicht hat, sorgt bei Kujus für Nachdenklichkeit: "Bei einigen Dingen haben wir gar nichts verändert und wurden dennoch schlechter bewertet als im Vorjahr. Andererseits sind viele andere Punkte nachvollziehbar", sagt er: "Aber ich kann nicht versprechen, dass wir jetzt alles abändern werden." Dass Nissan zum Beispiel bei der Attraktivität der Modellpalette nur einen Wert von 2,17 (von 10 möglichen Punkten) erzielt habe und damit deutlich unter dem Schnitt von 7,52 liege, überrasche ihn, Kujus: "Denn wir haben den Händlern einen Ausblick auf die Modellpolitik der Zukunft schon im April 2018 präsentiert und gesagt, dass es mindestens ein Jahr dauern wird, bis Updates für die einzelnen Modelle kommen und wir bis dahin eine gewisse Talsohle durchschreiten müssen."

Nachvollziehbar sei hingegen die schlechte Bewertung, was den technischen Support betreffe: "Da gab es eine Umstellung und Probleme in der D-A-CH-Organisation", so Kujus: "Das ist mittlerweile geändert."

"Händler freuen sich darauf"

"Händler freuen sich darauf"

"Ab 2025 wollen wir bis zu 500.000 Stück des neuen, kleinen Elektroautos des VW-Konzerns in Martorell bauen", sagt Wayne Griffiths, CEO von Seat und Cupra. Die neue Marke soll sich neben sportlichen Autos auf E-Modelle konzentrieren. Das Agentursystem, das für die E-Autos bei Cupra eingeführt wird, soll aber nicht bei Seat gelten.

Back in Austria

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