"Keine neuen Autohäuser"

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"Keine neuen Autohäuser"

Auf ein erfreuliches Jahr blickt Denzel-Vorstand Mag. Gregor Strassl zurück: Für 2020 erwartet er für den Autohandel massiv steigenden Beratungsaufwand beim Neuwagenkauf.

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Wie zufrieden sind Sie mit 2019?

Mag. Gregor Strassl: Ich bin mit dem Geschäft insgesamt nicht unzufrieden. Dadurch können wir auch unsere Eigenkapitalbasis Richtung 170 Millionen Euro erhöhen. Sehr zufrieden bin ich mit Mitsubishi, weil wir mit 1,45 Prozent den höchsten Marktanteil seit 19 Jahren erreicht haben. Und das, obwohl es kein einfaches Jahr ist, weil der Diesel beim Outlander und beim ASX weggefallen ist. Sehr zufrieden bin ich aber auch mit Hyundai: Die Marke strebt für ganz Europa die Position als stärkste asiatische Marke an - und in Österreich sind wir es schon.

Wie ist es in den Kundenzentren verlaufen? Gibt es Pläne, neue Autohäuser zu kaufen?

Strassl: Highlight im Retail war sicher, dass wir in Graz ab dem 3. Quartal 2020 bei Jaguar und Land Rover Landeshändler für die Steiermark sind. Außerdem investieren wir derzeit in den Volvo-Schauraum in Erdberg, dann kommt hier auch noch Mitsubishi dran. Gut läuft es auch in den Autohäusern Zitta und Simscha, die wir übernommen haben. Doch es gibt derzeit keine Pläne für weitere Käufe.

Reifenhandel, Finanzierung, Computerbereich: Wie läuft es hier für die Denzel-Gruppe?

Strassl: Bei Auto Plus sind heuer mehr als 500.000 Reifen geplant. Wir können alle Bedürfnisse der Reifenpartner erfüllen, weil wir in der Saison schnell liefern können. Dass Motiondata und Vector nun unter einem Dach sind, hat sich eindeutig als richtiger Schritt herausgestellt. Jetzt können wir mit der Kompetenz beider Systeme jedes Kundenbedürfnis abdecken, vom großen bis zum kleinen Händler. Die Denzelbank hat mittlerweile mehr als 40.000 Kunden und 250 Millionen Euro an Spareinlagen, die wir für die Autofinanzierung nehmen.

Was erwarten Sie für 2020?

Strassl: Es wird für alle Autohändler massiv steigende Anforderungen Richtung Kundenberatung geben - also ob die Kunden einen Benziner, einen Diesel, ein Elektroauto, ein Hybridfahrzeug, einen Mild Hybrid oder einen Plug-in-Hybrid kaufen sollen. Bei Hyundai haben wir sogar ein Wasserstoffauto. Schon jetzt spüren wir im Retail, dass der Schulungsbedarf für die Verkäufer exponentiell steigt. Man muss im Handel also das individuelle Fahrprofil jedes Kunden analysieren, sonst ist der Kunde später unzufrieden - mit der Marke und mit dem Händler.

"Händler freuen sich darauf"

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"Ab 2025 wollen wir bis zu 500.000 Stück des neuen, kleinen Elektroautos des VW-Konzerns in Martorell bauen", sagt Wayne Griffiths, CEO von Seat und Cupra. Die neue Marke soll sich neben sportlichen Autos auf E-Modelle konzentrieren. Das Agentursystem, das für die E-Autos bei Cupra eingeführt wird, soll aber nicht bei Seat gelten.

Back in Austria

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