Die Bremsen sind gelöst

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Die Bremsen sind gelöst

Ohne die jahrelange Arbeit von Ex-Privatimporteur Friedrich Frey zu schmälern, blicken die Toyota-Händler und -Servicepartner mit neuer Perspektive zuversichtlich in die Zukunft.

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Was für ein verrücktes Jahr war 2019 für Toyota in Österreich! Was für eine verrückte Zeit kommt 2020 auf die Autowirtschaft und damit auf Toyota samt Lexus zu? Mit dem Eintritt des Werksimporteurs ist für Toyota eine neue Zeitrechnung angebrochen. Unter Heiko Twellmann wurden die Bremsen gelöst, um wieder Schwung im Markt aufzunehmen. 9.500 Neuzulassungen stehen auf dem Plan und für zahlreiche Händler ist das keine Utopie. Ing. Harald Müller, Chef des gleichnamigen Standortes in Sarasdorf, der mit der Marke schon einige Höhen und Tiefen mitgemacht hat, schätzt neben der Realisierung der Händler- und Serviceverträge den direkten Dialog mit dem Importeur und nennt ein Beispiel: "Mit der Einführung des 2020er Crossover-SUV C-HR bekamen wir eine 13-seitige Marketinganleitung zur Hand, die mir im lokalen Geschäft extrem geholfen hat."

Zum richtigen Produkt die begleitenden Verkaufsmaßnahmen zu erhalten, ist für Markus Mitterbauer, Toyota/Lexus-Händler in Linz, essenziell. "Bei aller Digitalisierung der Abläufe braucht es Türen, die der Kunde aufmachen kann. Diese Türen sind wir Händler." Und dieses Miteinander fordern praktisch alle Toyota-Partner ein, rasch will man wieder steigende Kundenzufriedenheitswerte erreichen, um in der jährlichen Händlerzufriedenheit - z. B. im A&W-Händlerradar -wieder hochzuklettern. "Wenn es so vernünftig weitergeht, wie die letzten Monate unter Toyotas neuer Regie, bin ich optimistisch für unsere Markenzukunft im Land."

Hubert Friessnegger aus St. Veit a. d. Glan freut zudem, mit der werkseigenen Toyota-Bank und - Leasinggesellschaft seinen Kunden wieder ein komplettes Angebot unterbreiten zu können. "2020 wird sich zeigen, ob wir mit Toyota wieder richtig liegen."

Modernisierung in allen Bereichen

Mit nahezu 85 Prozent Hybridanteil sei Toyota in den ab 2020 wirksam werdenden CO2-Grenzwerten rechnerisch inmitten der Konkurrenzfähigkeit, sagt Toyota. "Mit einer zeitgemäßen Modellpalette im ausgewogenen vom Kunden spürbaren Preis-Leistungs-Verhältnis werden wir rasch wieder Marktanteile gewinnen können", ist Toyota-Keusch-Geschäftsführer Mag. Martin Gartner zuversichtlich.

Simon Kornprobst, Inhaber des in Straßwalchen angesiedelten nunmehrigen Toyota-Servicestandortes, rechnet mit einem Aufwärtstrend, "wenn auch in kleinen Schritten". Zu viel sei in jüngster Zeit versäumt worden, sagen die treuen Toyota-Partner. Zu ihrer weiteren Motivation wünschen sie sich allerdings mehr Kontaktnähe zur Person Twellmann - was wohl auch einem Reflex aus alten Frey-Zeiten geschuldet sein könnte.

"Händler freuen sich darauf"

"Händler freuen sich darauf"

"Ab 2025 wollen wir bis zu 500.000 Stück des neuen, kleinen Elektroautos des VW-Konzerns in Martorell bauen", sagt Wayne Griffiths, CEO von Seat und Cupra. Die neue Marke soll sich neben sportlichen Autos auf E-Modelle konzentrieren. Das Agentursystem, das für die E-Autos bei Cupra eingeführt wird, soll aber nicht bei Seat gelten.

Back in Austria

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