"Keine Kunden wegschicken"

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"Keine Kunden wegschicken"

Ölservice bei Automatikgetrieben: Wie einfach das mit Gear Tronic II von Liqui Moly ist und welche Zusatzverdienste das bringt, haben wir in Nieder- und Oberösterreich nachverfolgt.

Es ist kalt und regnerisch an diesem Spätnachmittag, die Dunkelheit ist über Unterhömbach gesunken: Wo, bitte, liegt Unterhömbach? Grob gesagt, südlich von Amstetten in Richtung Neuhofen/Ybbs. Hier, in der ländlichen Gegend, hat Christopher Wagner vor 10 Jahren seinen Traum von der Selbständigkeit wahr gemacht. Und was für einen!Eine Halle mit blitzsauberen Gebrauchtwagen vorwiegend deutscher Hersteller, von denen er bis zu 350 Stück pro Jahr verkauft, und eine Werkstätte, die 2020 um ein Karosseriezentrum erweitert wird.

Alles funktioniert automatisch

Jetzt steht ein BMW auf der Bühne; auch hier ist Ölwechsel beim Automatikgetriebe angesagt. Dazu hat sich Wagner Gear Tronic II angeschafft: Das Gerät, seit Frühjahr 2018 am Markt, funktioniert im Gegensatz zum Vorgängermodell (von dem ab 2015 mehr als 100 Stück verkauft wurden) vollautomatisch und hat eine integrierte Datenbank, in der alle Füllmengen und Drehmomente für die unterschiedlichsten Fahrzeugtypen enthalten sind. Wichtig ist für Wagner auch der Zusatzverdienst, den er generieren kann.

Auch wenn ein Techniker nur 1-2 Getriebeölwechsel pro Woche erledigt, ist das kein Problem: "Das Gerät sagt Punkt für Punkt, was zu tun ist", sagt Christoph Strebinger, der mit einem Kollegen österreichweit unterwegs ist, um Werkstätten zu schulen: Der Wechsel dauert 45-60 Minuten; der Kunde erhält auch einen Ausdruck, in dem alle Daten enthalten sind. Erfolgreichster Verkäufer der Gear Tronic in Österreich ist Michael Mehlem. Sein Chef Thomas Paukert ist froh, dass das neue Gerät sogar noch besser ankommt als das erste: "Mehr als 70 waren es in eineinhalb Jahren. 90 Prozent der Werkstätten, denen wir Gear Tronic II präsentieren, kaufen es dann auch."

"Sollte in keiner Werkstätte fehlen"

Eine von ihnen ist die Firma Exmanco in Steyr: Der Betrieb mit 15 Kfz-Technikern war seinerzeit sogar einer der ersten, der sich für Gear Tronic I entschied. "Die Tendenz ist stark steigend", erzählt Inhaber Roland Zacha. "Und die Kunden spüren beim Fahren den Unterschied, nachdem sie bei uns waren. Daher kommen sie wieder." Laut Zacha sollte Gear Tronic II "in keiner Meisterwerkstätte fehlen: Denn wenn Sie einen Kunden wegen eines Getriebeölwechsels verlieren, kommt er vielleicht nie mehr wieder."

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