„Alle am gleichen Strang“

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„Alle am gleichen Strang“

Von Rang 4 bei den Premium-Marken gleich auf Platz 1: BMW-Austria-Chef Christian Morawa erklärt, warum die Händler gerade jetzt so zufrieden mit der Marke sind.

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A&W: Während andere Premiummarken in der Händlerzufriedenheit großteils verloren haben, gab es bei BMW ein Plus. Wo sehen Sie die Gründe?

Christian Morawa: Neben unseren innovativen Automobilen sind insbesondere unsere Händlerpartner ein Hauptgrund für die langjährige Marktführerschaft der BMW Group im Premiumsegment. Mit vielen von ihnen verbindet uns seit Jahrzehnten eine sehr konstruktive Partnerschaft. Unsere Händler leben das Thema Kundenorientierung jeden Tag und sind auch bereit, in ihr Business zu investieren. Gerade in Zeiten des Wandels ist diese Bereitschaft und diese Zuversicht ein entscheidendes Asset, um die Zukunft offensiv mitzugestalten.

Was wurde heuer im Vergleich zu 2018 im Kontakt mit den Händlern verändert?

Morawa: Wir arbeiten ständig daran, gemeinsam mit unseren Händlern die richtigen Weichen für die bestehenden und künftigen Herausforderungen zu stellen. Heute ist unsere Branche von umfassendem Wandel geprägt. Das schafft zum Teil Unsicherheit. Daher war und ist es uns wichtig, Vertrauen in die Zukunft zu schaffen und eine tragfähige Strategie zu erarbeiten. Entsprechend haben wir den Austausch mit unseren Händlerpartnern weiter verstärkt und bemühen uns, sie noch intensiver in unsere Planung einzubeziehen und somit ein gemeinsames Commitment zu schaffen.

Tragen auch die guten Verkaufszahlen zur Händlerzufriedenheit bei?

Morawa: Dass wir trotz rückläufigem Gesamtmarkt unsere Neuzulassungen weiter steigern konnten, ist ein grandioser Erfolg - der zu Anfang des Jahres keineswegs selbstverständlich war. Entsprechend optimistisch sind sowohl unsere Händlerpartner als auch wir als Importeur. Es zeigt eindrucksvoll, wie gut unser Zusammenspiel aus performanceorientierten Handelsbetrieben, einem starkem Produktportfolio und guten Marketing- und Vertriebsmaßnahmen funktioniert.

Deutliche Verbesserungen gab es zum Beispiel beim Schulungsangebot des Importeurs

Morawa: Entsprechend unserem Premiumanspruch sind auch unsere Schulungen von sehr hoher Qualität. Wir bieten umfassende Schulungsmaßnahmen in unterschiedlichsten Bereichen. Dabei bieten wir eine gute Balance zwischen Online-und Offline-Angeboten sowie die Möglichkeit, viele der neuesten Produkte fahraktiv zu testen -denn "Freude am Fahren" ist schließlich unsere Kernkompetenz.

Auch bei der Angemessenheit der Investitionen in Werkstattausrüstung sind die BMW-Händler nun zufriedener. Warum?

Morawa: Unsere Händler sind erfahrene Unternehmer, und entsprechend wichtig ist ihnen daher, die richtigen Entscheidungen und Investitionen für die Zukunft zu treffen. Daher sind viele von ihnen überzeugt, dass sich ihre Investitionen auszahlen. Das ist für mich der Beweis, dass man uns hier vertraut. Es zeigtaber auch eine Haltung, die vom Gedanken geprägt ist, dass wir alle am gleichen Strang ziehen!

Was haben Sie im Bereich der Verkaufsförderungen verbessert?

Morawa: Wir bieten nicht nur attraktive Programme, wir kommunizieren sie auch gut. Das sorgt für eine hohe Marktdurchdringung, die gerade auch viele neue Kunden zum Händler bringt.

Quer über alle 25 Marken ist BMW der Beste beim Image der Marke (übrigens gleichauf mit Volvo): Worauf führen Sie das zurück?

Morawa: Hier gibt es mehrere Einflussgrößen: Zum einen ist es natürlich die Attraktivität unserer Modellpalette. Als Design- und Technologieführer der Branche steht die Marke BMW, wie keine andere, für die moderne Freude am Fahren und Innovationskraft. So sind wir zum Beispiel im Bereich der Elektromobilität Vorreiter: Kein anderer Hersteller bietet heute eine derart breite Palette an Hybrid- und Elektrofahrzeugen wie die BMW Group. Hinzu kommt, dass viele Kunden das Engagement der BMW Group in Österreich sehr schätzen. Dass bei unseren Produkten vieles "Made in Austria" ist, ist ein Thema, das wir verstärkt kommunizieren - und dafür bekommen wir viel positives Feedback.

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