Alternativszenarien nicht unrealistisch

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Alternativszenarien nicht unrealistisch

Das deutsche "Nationale Plattform Zukunft der Mobilität" hat die Perspektiven von E-Mobilität, Brennstoffzelle und E-Fuels bis 2030 untersucht. Ein Blick in die Kristallkugel auf wissenschaftlichem Niveau!

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Die NPM, welche die deutsche Bundesregierung in Fragen nachhaltiger Mobilität berät, gliedert sich in sechs Arbeitsgruppen. In unlängst veröffentlichten Zwischenberichten der AG6 und AG2 wird u.a. zu den Aussichten im Hinblick auf alternative Kraftstoffe, elektrifizierte Fahrzeuge und Brennstoffzellen-Fahrzeuge Stellung genommen.

Der Bericht der AG2 prognostiziert u.a., dass 2030 in Deutschland über 10 Millionen BEV und PHEV zugelassen sein werden. Bei Brennstoffzellenfahrzeugen sei ein Bestand von bis zu 1,4 Millionen Pkw und 400.000 Nfz wünschenswert; hier sehen die Autoren aber große Unsicherheit, weil die Hersteller sich zurückhaltend verhielten. Realistisches Potenzial sieht der Bericht auch für biomassebasierte und strombasierte E-Fuels. Letztere können aus überschüssigem nachhaltigem Strom erzeugt und die Energie so gespeichert werden.

"Es wird davon ausgegangen, dass es global praktisch unlimitierte, wirtschaftlich günstig zu erschließende Potentiale für die Installation erneuerbarer Stromerzeugungsanlagen und entsprechende Power-to-X-Infrastruktur gibt, somit Energieeffizienzaspekte strombasierter Kraftstoffe nicht relevant sind", heißt es.

Der AG2-Bericht der NPM kann hier als PDF heruntergeladen werden...

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Vor mehr als 2 Jahren schlossen sich 9 österreichische Unternehmen aus Handel und Logistik im „Council für nachhaltige Logistik“ (CNL) zusammen, um Elektromobilität in der urbanen Logistik voranzutreiben. Dabei stehen derzeit lokal emissionsfreie und fast geräuschlose Elektro-Lkw des Herstellers MAN, die in Steyr gefertigt wurden, im Praxistest.

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