Von R1234yf, der EU und dem "Papier"

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Von R1234yf, der EU und dem "Papier"

Mehrere Male pro Jahr lädt Förch zum "F-Gas-Training": Wir waren bei einem dieser Kurse für angehende Klimatechniker mit dabei.

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Sie kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen, jene 10 (meist jungen) Damen und Herren, die sich an diesem schönen Herbsttag im Förch-Center Wien (das in Brunn am Gebirge liegt) eingefunden haben. Da wäre einmal Erik Ferstl aus St. Margarethen im Burgenland: Mit zwei Kollegen repariert er in seinem Heimatbundesland, in Wien und Niederösterreich Baumaschinen. Oder Engelinda Steinhauser, Kfz-Teilehändlerin aus Asperhofen. Und dann noch Michaela Schweighofer, die in einer markenfreien Werkstätte in Neudörfl arbeitet.

Ihnen ist eines gemeinsam: Sie brauchen "das Papier", wie es im Kurs genannt wird -genauer gesagt die Bescheinigung für jene, die "bestimmte Tätigkeiten mit Kfz-Klimaanlagen" ausüben.

"Ausbildner" an diesem Tag ist Daniel Steiner-Kafka: Dass er bei Renault gelernt hat, hören wir an diesem Tag mehrere Male. Gut so, denn jeder weiß: Das ist ein Mann aus der Praxis -der weiß, was wir brauchen. Am Vormittag rauchen die Köpfe: Förch hat eine perfekte Mappe zusammengestellt, in der alles drinsteht, was man an Theorie wissen sollte: Von den Vorgaben der EU über dieunterschiedlichsten F-Gase bis hin zu den Details aller Bauteile einer Klimaanlage und deren Funktion. Wichtigstes Stück dieses eintägigen Kurses ist aber die Praxis nach dem Mittagessen: Förch hat drei Klimageräte im Programm -eines für das "alte" Kältemittel (R134a), eines für das "neue" (R1234yf) und ein Dual-Gerät, mit dem beide Gase kombiniert werden können: "Das empfehle ich vor allem kleineren Werkstätten, damit sie den Service bei allen Autos machen können", sagt Steiner-Kafka: "Größere Werkstätten sollten jeweils ein Gerät für R134a und R1234yf haben, damit sie unabhängig voneinander an mehreren Autos arbeiten können."

Am Ende gibt es noch eine kurze Prüfung
Doch sonst ist der Kurs alles andere als eine Verkaufsshow: Es gibt Tipps in Hülle und Fülle und nach der gut zweistündigen Praxis eine kurze schriftliche Prüfung. Ferstl darf nun Klimaanlagen bei Baggern warten, Steinhauser kann fortan Klimagas kaufen/verkaufen und Schweighofer wird in der Werkstätte auch Klimaanlagen reparieren.

"Größere Werkstätten sollten jeweils ein Gerät für R134a und R1234yf haben, damit sie unabhängig voneinander an mehreren Autos arbeiten können", Daniel Steiner-Kafka, Servicetechniker bei Förch.
 

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