Die Branche attraktiver machen

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Die Branche attraktiver machen

Mag. Roland Steinberger, Verkaufsleiter Pkw-, 4x4- und LLKW-Reifen bei Michelin

Michelin-Verkaufsleiter Mag. Roland Steinberger erzählt von BF Goodrich als starker Zweitmarke, von Long Lasting Performance bei Michelin und Logistikverbesserungen für Österreich.

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A&W: Wie sieht die neue Strategie bei den Quality-Marken Kleber und BF Goodrich aus?

Roland Steinberger: Während wir bisher BF Goodrich und Kleber parallel als Quality-Brand geführt haben, wird nun Kleber herausgelöst. Für Kleber gibt es nur mehr wenige, große Händler, die den Markt betreuen. Für Österreich ist Reifen NL in Schwanenstadt der Partner, der ein entsprechendes Lager führt und auchals Großhändler agiert. Kleber wird zukünftig nicht an jeder Ecke erhältlich sein und nicht beim letzten Preiskampf dabei sein. Somit ergeben sich interessante Rohertragschancen für die Händler, die Kleber als ihre Hausmarke positionieren." Parallel zur Auslagerung von Kleber wird BF Goodrichals wichtigste Zweitmarke forciert. Damit wollen wir den Markt nicht überschwemmen und keinen Druck ausüben. Mein Ziel ist, dass jene Händler, die sich mit BF Goodrich beschäftigen, gute Rohertragsmöglichkeiten vorfinden und langfristig Spaß an der Marke haben.

Was sind die wichtigsten Vorteile von Michelin?

Steinberger: Long Lasting Performance, also die Leistungsfähigkeit des Reifens bis zum Ende der Profiltiefe, haben wir immer schon in unseren Genen und seit ein paar Jahren als eines unserer wichtigsten Vorteile kommuniziert. Der Endkunde ist auf der sicheren Seite, und auch der Händler kann sicher sein, dass er seinen Kunden gut bedient hat und der Kunde wiederkommt. Durch die gleichbleibend hohe Performance bis zum letzten Kilometer ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr hoch.

Nutzen die Händler diese Argumentation?

Steinberger: Die Argumentation ist schon bei den Händlern angekommen, den Endkunden davon zu überzeugen, ist noch ein weiterer Schritt. Wir sehen generell noch großes Potenzial, dem Produkt Reifen den Stellenwert zu geben, den es verdient. Dazu gehört auch der immer höhere Service, der mit dem Reifengeschäft verbunden ist.

Wir bemühen uns als Industrie, gemeinsam mit dem Handel als Branche besser zu werden. Wir sehen es auch als Aufgabe der Industrie, die Branche interessanter und attraktiver zu machen, für den Kunden, aber auch für die Mitarbeiter. So arbeiten wir an Lösungen, die Saisonspitzen für unsere Kunden abzufangen. Dazu gehört auch unser Ausbildungsprogramm für Stammpersonal sowohl in unserem Ausbildungszentrum in Karlsruhe als auch bei unseren Partnern vor Ort.

Was sind die Vorteile einer Zusammenarbeit?

Steinberger: Trotz Auf und Ab im Konzern sind wir definitiv ein Partner mit Handschlagqualität, der auf eine gemeinsame Zukunft mit dem Handel baut. Ich bin stolz auf unser Team, das mit viel Engagement und Einsatz die Schnittstelle zwischen Konzern und Händlern ist.

In der Logistik hatten wir nach den Umstellungsschwierigkeiten nun endlich eine signifikante Verbesserung, sind sowohl in der Verfügbarkeit als auch in der Qualität deutlich besser geworden. So können wir nun aus mehreren Lagern zustellen und auch Zwischenlager nutzen.
 

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