Direkt ist besser

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Reifen-Weichberger-Filialleiter Philipp Fischer mit Christian Mahler, BBS-Key Account Manager

Nach der Insolvenz von Bruckmüller stellt BBS seit einigen Monaten seinen Vertrieb in Österreich komplett neu auf: Künftig werden die Fachhändler in Österreich direkt vom Hersteller beliefert.

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Auf der Salzburger AutoZum im Jänner wurden von den verantwortlichen Machern im Werk Schiltach das neue Vertriebs-Konzept den interessierten Betrieben erstmals auf der Messe direkt vorgestellt: Zuvor wurde der bisherige Ansatz mit einem Importeur endgültig ad acta gelegt und letztendlich definiert, die relevanten Fach-Betriebezwischen Wien und Bregenz künftig direkt ab Werk Schiltach/Herbolzheim zu beliefern. Logistisch ist dies für den Premium-Räder-Hersteller überhaupt kein Thema. Viel wichtiger war dem Traditionsunternehmen aus dem Schwarzwald aber eines: der persönliche Kontakt zu den engagierten Betrieben, die täglich ihren Kunden am Point of Sale nicht nur gegenüberstehen, sondern auch die passenden Antworten liefern, um die Klassiker unter den Rädern auch an das Kundenfahrzeug montieren zu können. Christian Mahler ist der verantwortliche Key Account Manager, der die "BBS-Betriebe" zwischen dem Burgenland im Osten und Vorarlberg im Westen umfassend und kompetent betreut.

Interessante Konstellation

Eine interessante Konstellation, auf die "AUTO & Wirtschaft" zu Beginn des neuen Jahres aufmerksam wurde und nun zum Anlass nahm, jetzt konkret in den ersten Betrieben direkt vor Ort zu checken, ob und wie dieses Konzept aufgeht. Bei Reifen Weichberger in Leonding stellte Filialleiter Philipp Fischer, selbst seit vielen Jahren in der Branche verantwortlich tätig, den großen, bekannten Namen, den BBS in fast 50 Jahren aufgebaut hat, als einen der ausschlaggebenden Faktoren heraus.

Wichtiger war ihm aber, einen langjährig bekannten persönlichen Ansprechpartner zu haben, der ihn und seine Kollegen betreut. Diese zwischenmenschliche Komponente - "Geschäfte werden immer noch zwischen Menschen gemacht" -, dazu das Motorsport-Erbe, die dort getesteten Technologien und die außerordentliche High-End-Produkt-Qualität stellten auch die beiden Geschäftsleiter Wolfgang Pamminger und Klaus Reiter vom Reifenland Kremsmünster heraus.

Fünf relevante Eckpunkte

In Kombination mit den fünf im Verkaufs-Gespräch wirklich relevanten Eckpunkten -Innovationen, Technologie, Produkt-Performance, Design und dem ganz besonderen Ruf von BBS - sowie der schnellen direkten Belieferung des Fachhandels ohne einen zwischengeschalteten Großhändler/Importeur könne man dem potenziellen Kunden nicht nur richtig interessante Angebote machen, sondern vielmehr als Händler auch der Ansprechpartner Nummer 1 sein, wenn es um Felgen mit dem besonderen Image geht.

Was bekommst du und was nicht

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Wer trägt die Kosten eines Gewährleistungsprozesses zwischen Händler und Endverbraucher? Eine spannende Frage für Importeure und Händler. Ein "Durchläufer" zum Importeur ist es nicht, aber auch nicht hoffnungslos für den Händler, wenn er sich an juristische Spielregeln hält.

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