Bonus und Malus

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Bonus und Malus

Das Versicherungsstufen-System ist in Österreich bewährt und sollte jedem Autoverkäufer geläufig sein.

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Auch wenn es in der Kfz-Branche wohl sehr gut bekannt ist, fassen wir zum besseren Überblick das System zusammen, das in Österreich für die Tarife bei der Haftpflicht-Versicherung und teilweise der Vollkasko-Versicherung verwendet wird.

Üblich sind dabei die Stufen 0 bis 17, wobei 9 die Grundstufe darstellt. Die Bereiche über 9 werden als Malusstufen mit Prämienzuschlag bezeichnet, unter 9 spricht man von Bonusstufen mit Prämienabschlägen. "Garanta bietet noch 5 Stufen unter 0 an, wobei die niedrigste Stufe als 'Super5' bezeichnet wird. Hier sind nur mehr 30 Prozent der Grundprämie fällig", so Christian Zettl, Leiter Garanta Competence Center.

Ermittlungszeitraum ab Oktober

Zur Ermittlung der Versicherungsstufe wird der Beobachtungszeitraum vom 1.10. bis 30.9. herangezogen. Ereignet sich kein Schaden, wird der Kunde im darauffolgenden Jahr um eine Stufe besser eingestuft. Passiert allerdings ein Schaden, wird der Versicherungsnehmer im Jahr darauf um drei Stufen schlechter gestellt. "Garanta bietet hierfür einen Bonusretter an. Dabei werden jene Kunden, die sich in Stufe 5 oder besser befinden, beim ersten Schaden nicht schlechter gestuft", so Zettl.

Wird ein Kunde besser gestuft als im üblichen Bonus-Malus-System vorgesehen, werden von den Versicherungen in der Regel die interne Einteilung mit Besserstufung sowie die offizielle, externe Einstufung geführt. "Bei Anfragen von Nachversicherern hinsichtlich Einstufung wird immer die offizielle Stufe bekanntgegeben. Interne Einstufungen werden im Regelfall vom Folgeversicherer nicht übernommen", erklärt Zettl. (RED)

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