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Von Revolution im Kfz-Service keine Rede

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Von Revolution im Kfz-Service keine Rede

Mit dem neuen Hallenmix exakt Aussteller- und Besucherwünsche erfüllt

Autonomes, vernetztes, elektrifiziertes und geteiltes Fahren: Die Fahrzeugreparaturbranche beginnt sich mit den neuen Mobilitätsszenarien zu arrangieren, zeigt die Autopromotec.

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Aus heimischer Sicht entwickelt sich die Autopromotec in Bologna zum geeigneten Beschaffungs- und Informationsort in Werkstattfragen. Die italienische Kfz-Reparaturszene ist bodenständiger als die im deutschsprachigen Raum und dennoch technisch auf der Höhe. Sprachbarrieren gehören längst der Vergangenheit an. Kompliziert ist die Entwicklung im Hinblick auf die neuen Mobilitätsszenarien allemal. Die Aftermarket-Branche markiert 2019 aus Lieferantensicht bis dato einen spürbaren Umsatzrückgang, und das dürfte sich in naher Zukunft nicht bessern. Autonomes Fahren im vernetzten Auto in Verbindung mit Shared Mobility und einhergehend mit den Elektrifizierungsanstrengungen beginnt sich in den Köpfen der Marktbeteiligten breit zu machen. Die Servicespezialisten im gesamten Ersatzbedarfsgeschäft sehen sich einem harten Ausleseprozess ausgesetzt, vorangetrieben von der Erstausrüstungsindustrie, die ihre Verluste aus sinkender Fahrzeugproduktion nun im freien Markt zu kompensieren versucht.

Somit stellt die Autopromotec weltoffen einen Schauplatz zur Vertiefung der aktuellen Themen dar - wichtiger Termin für die Handelsunternehmen, sich mit den Ausstellern auszutauschen. Hinter den Kulissen verschieben sich permanent die Mobilitätsszenarien, weshalb Expertenrunden frequentiert werden, um sich an die aktuellen Entwicklungen auf Gesetzesebene heranzutasten.

Heimische Anbieter groß vertreten

Die für Österreich maßgeblichen Branchenvertreter waren nahezu vollständig vertreten und sahen eine außergewöhnliche Messe. Auf 16 Hallen aufgeteilt, traten sich in moderner Standarchitektur die Produktanbieter, Dienstleister und Berater gegenseitig auf die Zehen, um Kontakte zu pflegen. Auch wenn es noch schwierig ist, in den unzähligen Aspekten vorherzusehen, was tatsächlich passieren wird, ist es mittlerweile offensichtlich, dass jeder auf seine Chancen lauert, die neuen Herausforderungen erfolgversprechend anzugehen. Allerdings redet an der Basis von Revolution. Das machen die Verbände, die aus ihrer Sicht die Veränderungen an der Fahrzeugtechnik und den damit verbundenen Auswirkungen auf den Aftermarket in Szene setzen. Damit die Mechaniker ihren Job weiter tun können, brauchen sie die Übersetzer und Überbringer der Dinge vor Ort. Und diese Verantwortung nehmen die Werkstattausrüster und Teilevertriebspartner ernst, denn davon hängt auch ihr Fortkommen ab. Im Spiel der Giganten müssen sich die Ameisen mit viel Fleiß und Schwarmintelligenz behaupten. Etwas, das man nicht programmiert bekommt, sondern situativ gelebt werden muss. Selbstlernende Werkstätten wird es ebenfalls künftig nicht geben, auch wenn sich die Betriebe vernetzen und viel Automatismus das -Tagesgeschäft bestimmt.

Von Revolution keine Rede

Eines wurde auf der Autopromotec deutlich: Ohne ausreichende lokale Job-Perspektive an der Basis gehen den kühnsten Marktplanern die Phantasien aus. Gejubelt über die stagnierenden Märkte hat niemand, auch wenn nahezu jeder für sich wieder – wenn auch bescheidenes – Wachstum für 2019 und darüber hinaus prophezeit. Nicht neue Produkte platzierten sich in der Meinungsmitte der Besucher, vielmehr führte die Neugier in die Metropole der Emilia-Romagna, sich - einen gefühlten Wissensvorsprung gegenüber der daheim gebliebenen Konkurrenz herauszuholen.

Unsere Fachzeitung ist immer voll von technischen und geistigen Innovationen. Eines können wir mit Bestimmtheit festhalten: In schrumpfenden Märkten, umklammert von politischer Irrationalität, wird nicht für alle Platz sein. Wenn die Konzentrationsdynamik abflaut, wird auch wieder der Leistungsbedarf steigen.

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