Autonom in der Seestadt

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Autonom in der Seestadt
Wiener Linien/Manfred Helmer

Die Zukunft fährt mit 20 km/h. In der Wiener Seestadt sind nun die ersten autonom fahrenden Kleinbusse im Testbetrieb mit echten Fahrgästen unterwegs.

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Zum Einsatz kommen 2 elektrisch angetriebene Kleinbusse des französischen Herstellers Navya, die sich mittels 2D- und 3D-LiDAR-Sensoren sowie GNSS-Lokalisierung (GPS, Galileo und GLONASS) im neuen Stadtteil orientieren. Das Modell Arma wurde auf der CeBit 2017 vorgestellt.

Abhängig von Umweltfaktoren sollen die Wagen bis zu 11(!) Stunden ohne Aufladen unterwegs sein können, die Höchstgeschwindigkeit ist allerdings gesetzlich auf 20 km/h beschränkt.

Im Testbetrieb immer mit an Bord ist ein Operator, der die manuelle Steuerung übernehmen kann – etwa wenn ein falsch geparktes Fahrzeug den Bus am Weiterfahren hindert. Sitzplätze für maximal zehn Fahrgäste sind vorhanden, Stehplätze sind im Testbetrieb nicht erlaubt.

Die Test-Route führt in einer Runde durch die Seestadt und ist kostenlos. Ist kein Betrieb möglich, gibt's dafür auch keinen Ersatzverkehr. Wer jetzt nicht gleich zu einer Testfahrt aufbrechen möchte, kann die autonomen Busse auch im Internet auf einer Landkarte „verfolgen“...

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