Es geht ums Geld, was sonst?

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Es geht ums Geld, was sonst?

Wer - wie meine Kollegen und ich - in den vergangenen Wochen auf den Automessen in den Landeshauptstädten unterwegs war, bekam vom einen oder anderen Händler hinter vorgehaltener Hand die Klage zu hören: Es wird immer schwieriger, den immensen finanziellen und organisatorischen Aufwand für eine solche Großveranstaltung zu stemmen.

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Verantwortlich dafür sind unter anderem auch die Budgets einiger Importeure: „Je mehr Hersteller sich ihrer lokalen Beistandspflicht entziehen, desto schwieriger wird es für uns, so einen Messeauftritt überhaupt auf die Beine zu stellen“, sagt ein großer Händler aus den Bundesländern mit der Bitte, ihn nicht namentlich zu zitieren.

Natürlich muss man auch die Sicht der Importeure verstehen: Viele von ihnen klagen, dass ihre Budgets nach den Mega-Auftritten auf der Vienna Autoshow im Jänner schon arg strapaziert sind und - überspitzt gesagt - für den Rest des Jahres (und des Landes) nicht mehr viel übrig bleibt. Das mag stimmen, doch die Kunden in den Bundesländern haben auch ein Recht darauf, einen möglichst guten Überblick auf die Neuheiten zu bekommen.

Der Handel selbst ist jedenfalls kaufmännisch so erodiert, dass er den Ausfall der Unterstützung durch die Hersteller nicht mehr kompensieren kann. Es wäre schade, wenn die Entwicklung so fortgesetzt würde. Denn jede dieser Messen hat ihre Berechtigung und Bedeutung. Autos sind zum Angreifen da: So bringt man die Kunden am leichtesten zu Probefahrten und damit auch zum Unterschreiben eines Kaufvertrags. Und das sollte im Interesse aller sein, oder?

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