Wie schnell soll's sein?

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Wie schnell soll's sein?

Die meisten E-Modelle werden von den Herstellern nur mit kleinen - und deshalb langsamen - On-Board-Ladegeräten (mit 3,6 bis 11 kW) ausgestattet.

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Die Akkus sind zwar auf Schnellladefähigkeit konzipiert - dafür werden allerdings externe Schnellladestationen mit 50 oder 75 kW benötigt, mit denen das Laden fünf- bis fünfzehnmal schneller geht. Das heißt, wenn ein Auto dank einer Starkstromleitung eineStunde lang mit 50 kW geladen wird, bringt das 50 kWh in das Akkupaket. Wobei sich große Akkus schneller laden lassen als kleine.

Derzeit sind - mit Ausnahme des Hyundai Ioniq und des Tesla - alle E-Modelle beim Ladetempo mit 50 kWh begrenzt. Dafür reichen die bisherigen Schnellladestationen mit dem herkömmlichen CSS-Standard, der ein Aufladen bis zu 80 kW ermöglicht. Seit 2017 gibt es bereits den erweiterten CSS-Standard, der Highspeed-Ladestationen bis 350 kW erlaubt. Ein derartiges Ladetempo - siebenmal schneller als bei 50 kW-Ladestationen - wäre natürlich super, bloß spielen dabei die Batterien und Motoren nicht mit. Selbst beim neuen Audi Q6 e-tron wird sich die 700 Kilogramm schwere Batterie bei den künftigen 175 kW Audi-Schnellladern mit einer Ladeleistung von 150 kW begnügen -damit sollte an der "Zapfsäule" eine zusätzliche Reichweite von 250 km in zwanzig Minuten zu schaffen sein.

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