Es muss zu 100 Prozent passen

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Es muss zu 100 Prozent passen

ATE-Bremsenportfolio von Continental

Bert Lembens, Leiter Sales Service Continental Aftermarket, erzählt über Qualität, Teile-Zuordnung, Freischaltung und die Informationen, die hinter dem Produkt stehen.

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A&W: Was sind die Stärken von ATE unter dem Dach von Continental Aftermarket?

Bert Lembens: Wir sind bei der OE-Entwicklung vorn mit dabei, weil wir die großen Fahrzeughersteller bedienen, Systementwickler sind und dieses Know-how natürlich in den Aftermarket transferieren können. Die Teile, die wir hier anbieten, haben immer Erstausrüsterqualität. Wir haben also einen sehr hohen Anspruch an unsere Produkte. Hinsichtlich der Bremse bedienen wir das Auto komplett und in Top-Qualität. Das bezieht sich grundsätzlich auf die reinen Verschleißteile, also Scheiben, Beläge, Schläuche, Bremsflüssigkeiten. Außerdem werden die Teile immer mehr elektrisch und elektronisch. Auch da sind wir ganz vorn mit dabei. Außerdem ist es bei dieser unglaublichen Teilevielfalt heute sehr wichtig, dass die Zuordnung stimmt: Das Teil muss für dieses Fahrzeug konstruiert und freigegeben sein.

Gibt es so große Unterschiede in der Qualität?

Lembens: Teile sind heute in allen Märkten von allen möglichen Herstellern in verschiedensten Qualitäten verfügbar. Das bringt uns aber überhaupt nicht weiter: Wir reden bei der Bremse über sicherheitsrelevante Teile. Es gibt keinen Grund, ein Teil ­einzubauen, das schlechter ist als Original, nur weil das Auto drei Jahre alt ist. Der Ersatz muss mindestens so gut sein wie das Teil im neuen Auto.

Sie haben elektrisch und elektronisch angesprochen. Was bedeutet das für die Werkstatt?

Lembens: Wir reden heute von laufend wachsender Vernetzung in den Fahrzeugen. Wenn ich heute elektronische Komponenten tausche, muss sichergestellt sein, dass die auch mit der Peripherie funktionieren. Es gibt hier keinen Standardfall, das muss immer individuell gelöst werden. Wir haben in den Steuergeräten heute 20.000 variable Parameter: Das muss also nicht irgendwie passen, sondern zu 100 Prozent passen, sonst steigt an ­anderer Stelle ein anderes System aus.

Was sind die Vorteile, wenn die Werkstätte Teile von ATE bzw. Conti Aftermarket bezieht?

Lembens: Wenn die Werkstätte unsere Teile kauft, erhält sie auch Zugang zu unseren Informationen. Es ist sichergestellt, dass das richtige Teil in der richtigen Qualität und in der richtigen Spezifikation zur Verfügung steht und der Betrieb auch das entsprechende Know-how dazu erhält. Wir bringen die Informationen mit dem Bauteil in Verbindung. Das werden wir mit unserem Continental Bonusprogramm noch ausweiten: Die Werkstatt kann das Produkt scannen und bekommt dann die Infos direkt auf den Bildschirm. Darüber hinaus können die Techniker an unserem umfangreichen Trainingsprogramm teilnehmen. Das ist der Schlüssel in der Zukunft: Wir bieten Lösungen und nicht nur Produkte an. 

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