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Drohnen: Augen für Rettungskräfte

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Drohnen: Augen für Rettungskräfte
(c): Dolphin Technologies

Mit solchen Drohnen wird derzeit getestet

Mit Drohnen will Dolphin Technologies den Mitarbeitern in der Einsatzzentrale ermöglichen, selbst einen Blick auf den Unfall zu werfen.

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Drohnen erweitern die Möglichkeiten der eCall-Systeme Rettungskräfte, Unfälle und deren Position sofort zu erkennen und Hilfe zu schicken. Denn „manchmal fehlen wichtige Informationen“, erklärt Harald Trautsch, Geschäftsführer des heimischen Telematik-Spezialists Dolphin Technologies. „Es kommt zum Beispiel vor, dass trotz eines lediglich leichten Aufpralls kein Kontakt mit den Insassen hergestellt werden kann.“ In solchen Fällen obliegt es dem geschulten Personal der Einsatzzentrale, selbst über die Maßnahmen zu entscheiden. „Ideal wäre es hier natürlich, wenn unsere Call Agents tatsächlich sehen könnten, was gerade passiert“, so Harald Trautsch. „Aus diesem Grund wollen wir eine Drohne zu schweren Unfällen schicken bzw. zu solchen, wo zusätzliche Informationen wichtig sind.“

Training & Machine Learning

Derzeit wird mit vergleichsweise einfachen Drohnen, die es auch für den privaten Gebrauch gibt, trainiert. Ging es bisher hauptsächlich darum, die richtige Flugroute zu berechnen und an die Drohne weiterzugeben, wird es jetzt darum gehen, „unsere Anwendung über Machine Learning dahingehend zu trainieren, dass sie die richtigen Entscheidungen in Bezug auf die Auswahl der Drohne und deren Verhalten am Unfallort trifft”, erklärt Gerald Aichholzer, VP Product Development. Eingebettet ist das System in ein internationales Produkt, denn „solche Aufgaben löst man nicht alleine sondern holt die besten Player in den verschiedensten Disziplinen an Bord”.

Herausforderungen

Die großen Herausforderungen lauten laut Dolphin Logistik, Technik und Recht. Die Standorte müssen so gewählt werden, dass die Drohnen innerhalb weniger Minuten am Unfallort sind – dabei dürfen Drohnen nur in bestimmten Gebieten und nur mit entsprechender Genehmigung und Versicherung betrieben werden. Dass die Flugroute automatisch berechnet und auch selbständig abgeflogen wird, ist eine zusätzliche rechtliche Herausforderung. „Aber Menschenleben sind es wert, die entsprechenden bürokratischen, technischen und unternehmerischen Risiken einzugehen“, so Trautsch. •

Ersatzbedarf beim Partner

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Der Beitrag von Semperit Reifen GmbH zur Erweiterung der Ersatzwagen-Flotte sei „ein klares Bekenntnis zur Partnerschaft zwischen der Marke Continental und Profi Reifen- und Autoservice“, sagt Vertriebsleiter Oliver Reinsch.

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