Weiter im Bann des Wandels

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Weiter im Bann des Wandels

Harald Asböck, Uniqa Insurance Group

Etwa 50 Teilnehmer verzeichnete der 3. Fachkongress "Vernetzte Mobilität" in Salzburg. Tenor: E-Mobilität ist auf dem Vormarsch, autonomes Fahren eher nicht.

"Die mobile Transformation ist in vollem Gange", so Raimund Wagner, als Geschäftsführer von Carsulting Veranstalter und Initiator des Fachkongresses. "Die E-Mobilität ist in der Autoindustrie angekommen, das Rennen um den Aufbau der Ladeinfrastruktur voll entbrannt. Vernetzte Fahrzeuge ermöglichen neue Geschäftsmodelle, eröffnen aber auch neue Risiken." Erneut hatte Wagner hochkarätige Branchenvertreter als Redner eingeladen.

Und schon der erste, Thomas Stottan von Audio Mobil Elektronik, ließ aufhorchen, indem er raschen Fortschritten beim autonomen Fahren eine klare Absage erteilte. "Wenn pro Jahr 7 Prozent des Fahrzeugbestands ausgetauscht werden, aber nur 2 Prozent dieser neuen Autos autonom fahren können, so kommt man erst im Jahr 2040 auf eine Durchdringung von 20 Prozent mit autonomen Fahrzeugen", rechnete er vor. Und auch Rechtsanwalt Michael Pachinger warnte, und zwar vor unachtsamem Umgang mit Daten. "Mobilitätsdaten sind personenbezogen: Hersteller und Diensteanbieter sind für Datenschutz verantwortlich."

App als Mobilitäts-Tool auf dem Vormarsch

Zwei begeisterte Brandreden für die Elektromobilität lieferten dann Smatrics-CEO Dr. Viktor-Michael Fischer und Alexander Decker, Geschäftsführer Comfortcharge GmbH. Mittelfristig werde die E- Mobilität die Verbrenner übertreffen, erwartet Fischer rasche Fortschritte in Sachen Reichweite, Ladegeschwindigkeit und Infrastruktur. Nutznießer seien wegen niedriger TCO nicht zuletzt Flottenbetreiber.

Einheitliche Standards für den Datenaustausch forderte Alexander Haid, Managing Director bei Caruso. Derzeit sei der Markt durch eine Vielzahl von Anwendungen sehr stark fragmentiert; die Aufgabe sei es, den Endkunden im Automotive-Sektor besseren Service durch einheitliche Software zu bieten. Dass die App als Mobilitäts-Tool Zukunft hat, meint jedenfalls Albert Vogl-Bader, Geschäftsführer der Carployee GmbH, die eine White-Label-App für Unternehmen anbietet, mit der Mitarbeiter betriebsinternes Carsharing organisieren können. Unternehmen könnten damit nicht nur Parkflächen einsparen - zusammen zur Arbeit zufahren, erhöhe auch den sozialen Zusammenhalt unter den Mitarbeitern.

Der 4. Fachkongress wird kommendes Jahr voraussichtlich wieder am Rande der Vienna Autoshow über die Bühne gehen.

Diesel spielt wichtige Rolle

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