Volles Tarraco

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Volles Tarraco

1.600 bis 1.700 Tarraco sind laut Wurm für den heimischen Markt reserviert.

Seat feierte 2018 ein Rekordjahr – obwohl die Ausgangslage wegen zahlreicher ­Diskussionen und Umstellungen schwierig war. 2019 sollen neue (Sonder-)Modelle, ­Aktionen und Boni die Käufer weiterhin bei Laune halten.

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WLTP-Umstellung, Diesel-Diskussion und NoVA-­Erhöhung: 2018 war laut Wolfgang Wurm, Seat-­Österreich-Geschäftsführer, „kein einfaches Jahr“, aber umso erfolgreicher. Schließlich erreichte die Marke „erstmals einen Marktanteil von über 5 Prozent“ und fuhr damit einen „entscheidenden Rekord“ ein. Dabei war schon im November klar, dass man die „5,7 Prozent vom Oktober wohl nicht ganz halten wird“, wohl aber „den 3. Platz im Marken-Ranking“ schaffen kann. Schließlich hat man laut Wurm allein bis Oktober 16.700 Verkäufe abgeschlossen, was einer „Steigerung gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 11 Prozent“ entspricht. Wurm betonte im Rahmen der Seat-Jahrespressekonferenz in Barcelona außerdem mit großem Nachdruck, dass die Marke diesen Erfolg nicht mithilfe von Tages- oder Kurzzulassungen – „dort halten wir uns stark zurück“ – geschafft habe, sondern Vorführer und Co für „mindestens 30 bzw. 60 Tage zulasse“. 

„Positiv überrascht“

Weiterer Glücksgriff: Mit der Lancierung der neuen Seat-­Marken-Tochter Cupra und der bewussten Positionierung „zwischen Premium- und Massenmarkt“ habe man den Nerv der Zeit getroffen. Vom einzigen bisher erhältlichen Modell, dem 300 PS starken und 44.490 Euro teuren Cupra Ateca, sind laut Wurm „bereits im Vorverkauf über 180 Stück“ verkauft worden, was ihn persönlich „positiv überrascht“ hat. Sehr gut entwickelt haben sich 2018 auch der Alhambra, der im B-Segment „der meistverkaufte Van in Österreich“ ist, das kleine SUV Arona, das sich „vor allem in Wien fantastisch verkauft“ und aktuell im A0-SUV-Segment auf einen MA von 13 Prozent kommt. Zufrieden ist er ­außerdem mit dem Absatz von Ateca, Ibiza und Leon bzw. Leon ST. 2019 sollen zusätzliche Boni und Aktionen die Verkäufe dieser Modelle weiter anheizen. So wird etwa der „Versicherungsbonus“ (500 Euro) der Porsche Bank auf alle Seat-Modelle ausgedehnt. Parallel dazu gibt es den Porsche Bank Finanzierungsbonus (500–1.000 Euro) sowie den Servicebonus (500 Euro). Die Einstiegspreise für den Mii sinken damit etwa auf 8.890 Euro, der beim Ibiza auf 9.990 Euro. Parallel dazu wird beim Arona ein neues „Fast Lane“-Modell bzw. bei Leon/Leon ST und Alhambra der „Abfahrbonus“ (1.000 bis 2.000 Euro) für Privat- und Firmenkunden eingeführt. 

Neues Flaggschiff im Stall

Anfang nächsten Jahres feierte außerdem das größte Seat-SUV Tarraco auf der Vienna Autoshow Premiere. Es ist laut Wurm ausstattungsmäßig „bewusst sehr weit oben positioniert“ und wird daher nur in den beiden Niveaus „Style“ und „Xcellence“ angeboten. Dabei wurden im Werk in Wolfsburg „1.600 bis 1.700 Fahrzeuge für den heimischen Markt reserviert“. Beim Antriebsmix des 5- bzw. 7-sitzigen SUV sollen sich „etwas mehr als 50 Prozent“ für die Frontantriebs-­Varianten entscheiden. Dazu schenkt Seat allen Tarraco-Käufern einen E-Scooter von Segway mit einer Reichweite von 25 km im Wert von 599 Euro. 2020 wird laut Wurm außerdem eine 200 PS starke Plug-in-Hybrid-Version mit 40 km Elektro-Reichweite nachgereicht. Bereits heuer wird mit dem neuen e-Mii die Elektrifizierung der Modellbaureihen eingeläutet, wobei der Elektro-Spanier laut Wurm „über ein neuentwickeltes Antriebs- und Akku-Package“ verfügen wird. •

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