17 Dellentechniker re-zertifiziert

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17 Dellentechniker re-zertifiziert

Bundesinnungsmeister der Karosseriebautechniker Erik Paul Papinski (Mitte) mit den re-zertifizierten Dellentechnikern, den Kommissionsvorsitzenden Johann Hattinger (8. v. l.) und Emanuel Wulgarellis (6. v. r.). Neben Papinski im Bild: Arthur Clark, Dellenteam-Gründer (r.), und Dominik Denk (l.), beide haben die Bundesinnung bei der Umsetzung des neuen Zertifizierungsprogramms Dellentechniker fachlich unterstützt.

Das neue Zertifizierungsprogramm Dellentechniker ist am 10. November 2018 mit der Re-Zertifizierung und der ersten Fachveranstaltung gestartet.

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Die Bundesinnung der Fahrzeugtechnik, Berufsgruppe Karosseriebautechniker, Karosserielackierer und Wagner, führt als Zertifizierungsstelle die Prüfungen in Zusammenarbeit mit der Kfz-SV-Union durch. Die Kooperation mit der Union der unabhängigen allgemein beeideten gerichtlich zertifizierten Sachverständigen für das Kfz-Wesen Österreichs gewährleistet eine objektive neutrale Prüfung. „Dellentechniker haben im Arbeitsalltag mit Sachverständigen zu tun, die nun einen Qualitätsnachweis bekommen, dass die Zertifizierten von der SV-Union geprüft wurden“, so Erik Paul Papinski, Bundesinnungsmeister der Karosseriebautechniker. Jeder Sachverständige kann sich darauf verlassen, dass korrekt gearbeitet wird und die Kalkulation nach der österreichischen Dellenliste erfolgt.   

Die Dellentechnikerin Barbara Denk und 16 Del­lentechniker wurden am 10.11.2018 erfolgreich re-zertifiziert: Michael Berauer, Martin Brunner, Reinhart Clark, Karl Denk, Peter Denk, Josef Geisler, Thomas Hackl, Anton Hager, Friedrich Jauschneg, Jürgen Kubica, Martin Kern, Gerhard Moser, Matthäus Niedermüller, Gerhard Sachs, Andreas Schedl, Leonard Windischbauer.

Stolz auf die Zertifizierung

Die Zertifizierung als Qualitätssiegel für österreichische Dellendrücker gibt es seit 2008. Bis 2017 wurde sie durch die TÜV Austria Cert GmbH durchgeführt. Heuer wurde ein neues Zertifizierungsprogramm ­erstellt und die Berufsbezeichnung geändert. Papinski: „Das Berufsbild Dellentechniker passt sehr gut zum Kfz-Techniker und zum Karosseriebautechniker.“ Der Qualitätsnachweis dient nicht zuletzt dazu, sich von ausländischen „Drückerkolonnen“ abzuheben, die gerade in der Hagelsaison Auto­häuser und Werkstätten frequentieren. „Wir können stolz darauf sein, dass unsere Qualität von der Bundesinnung und von der SV-Union geprüft wird“, sagt Dominik Denk, Geschäftsführer der CAR-REP-Profiteam Denk GmbH, der mehrere zertifizierte Dellentechniker beschäftigt. „Die Botschaft an Gewerbebetriebe und Endverbraucher lautet, dass Zertifizierte sich durch höchste Qualität auszeichnen.“ 

Re-Zertifizierung mit Weiterbildung verknüpft

Eine Re-Zertifizierung ist 4 Jahre nach der Erst-Zertifizierung erforderlich. Sie besteht aus einem erfolgreichen Fachgespräch mit der Zertifizierungskommission und der Teilnahme an einer von  der Bundesinnung organisierten Dellentechniker-­Fachveranstaltung. Am 10. November gab es Fachvorträge zu den Themen „Elektroautos“ vom Hochvoltexperten Helmut Glas und „Haftungsfragen und Versicherungslösungen“ von Martin Schäfer, MBA, Geschäftsführer der Vmk Versicherungsmakler Ges.m.b.H. Beide Vorträge waren auf Dellentechniker abgestimmt, so ging es beim Thema E-Auto um die Arbeitssicherheit bei Zerlegearbeiten und Dellen­reparatur an Elektrofahrzeugen. 

Erst-Zertifizierung am 18. April 2019 

Am 18. April findet die Erst-Zertifizierungsprüfung statt, am 17. April der Vorbereitungskurs, beides im Schulungszentrum von Lack & Technik in Linz. Die Prüfung besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Die Vorsitzenden der Prüfungskommission werden wie bei der Re-Zertifizierung von der Kfz-SV-Union nominiert. Beisitzer aus den Reihen der zertifizierten Dellentechniker werden ­gebraucht, wer interessiert ist, sollte sich bei der Bundesinnung melden. Alle Informationen zum Zertifizierungsprogramm ­Dellentechniker finden Sie auf der Website:  www.dellen-­techniker.at • (POD)

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