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Bagatellschäden: Zettel im Scheibenwischer reicht nicht

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Bagatellschäden: Zettel im Scheibenwischer reicht nicht
pixabay

Aus einer aktuellen Umfrage des Online-Gebrauchtwagen-Verkaufsportals AutoScout24 geht hervor, dass 41 % der Autofahrer bei Bagatellschäden unwissentlich Fahrerflucht begehen, der Rest wissentlich.

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502 österreichische Autofahrer hat AutoScout24 gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut Innofact zum Thema befragt. Demnach reagiert fast die Hälfte der Autohalter, die ein anderes Auto beschädigen, am Unfallort richtig und informiert laut eigenen Angaben entweder die Polizei oder wartet auf den Besitzer des beschädigten Fahrzeugs. Fast ebenso viele begehen Fahrerflucht – bewusst oder unbewusst.  

Insgesamt 49 % der Autofahrer verhalten sich mustergültig, wenn sie den Seitenspiegel eines parkenden Autos abgefahren haben: 39 % informieren die Polizei und 10 % warten auf den Halter des beschädigten Fahrzeugs. 41 % hinterlassen einen Zettel mit der eigenen Adresse unter dem Scheibenwischer des lädierten Fahrzeugs und fahren dann weiter.

Aber reicht das aus? Nein! Denn wer sich vom Unfallort entfernt und nicht unverzüglich Anzeige erstattet oder Daten mit dem anderen Autohalter austauscht, begeht eine Straftat. Auch wenn man einen Zettel mit seinen Kontaktdaten unter den Scheibenwischer klemmt, bevor man weiterfährt: Dieses Verhalten wird offiziell als Nichtmelden eines Unfalls mit Sachschaden, also „Fahrerflucht“, eingestuft. Vor allem Frauen tendieren am ehesten dazu, eine Nachricht zu hinterlassen (48 %), wohingegen Männer (44 %) am ehesten ganz gesetzeskonform auf die Polizei warten – zumindest nach eigenen Angaben. •

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