"Ohne Gewerbeschein keine Ware"

Printer
"Ohne Gewerbeschein keine Ware"

Nach dem harten Bereinigungsprozess durch Marc Piniek im Fusionsgebilde WM und Trost blickt der gelernte Kfz-Techniker Martin Pemmer (38) beim Fahrzeugteilehändler und Werkstattausrüster wieder positiv in die Zukunft.

Advertisement

Vorweg: Der Waldviertler Martin Pemmer managt nun die WM-Trost Fahrzeugteile GmbH/Wien. Er bekennt sich ausdrücklich zum österreichisch orientierten Kundenzugang.

Nach von der Osnabrücker Konzernzentrale verordneten exzessiven internen und externen Einsparungsmaßnahmen -exekutiert von seinem Interimsvorgänger Marc Piniek -hat nun bei WM-Trost der aus der Trost-Organisation stammende und gelernte Kfz-Techniker Martin Pemmer beim fusionierten Fahrzeugteilehändler und Werkstattausrüster die Geschäftsleitung übernommen und betont die Österreich-Orientierung. Dabei gehen ihm in 8 Verkaufsstandorten 186 Mitarbeiter (inkl. 8 Lehrlinge) zur Hand. Den Jahresumsatz beziffert er aktuell mit 57 Millionen Euro.

Pemmer blickt als "Mann der Praxis" nach dem harten Bereinigungsprozess wieder positiv in die Zukunft, hatte Piniek doch langgediente Niederlassungsleiter in der Steiermark und in Salzburg verloren. Der gelernte Kfz-Techniker spricht die Sprache seiner Kunden und Mitarbeiter, was sich auch beim jüngsten "Family Weekend" mit über 100 1a-Boschund auto-auto-Servicepartnern gezeigt hat.

Keine Belieferung ohne Gewerbeschein

Die Zahlen zeigen wieder auf Wachstum und Pemmers Versprechen, "ohne Gewerbeschein keine Belieferung" zu gestatten, soll bereits Wirkung zeigen. Zusammen mit mehrmals täglicher Belieferung bei gestärkter Warenverfügbarkeit fließt nun wieder Vertrauen in die volatile WM-Trost-Kundschaft.

Gesteigerter Schulungsgrad

Zusätzlich positiv wirkt sich auch der wieder gewonnene hohe Schulungsgrad seines Außendienstes auf die Kundengunst aus, beschreibt er seinen ersten Eindruck nunmehr an der Spitze der Österreich- Niederlassung.

Piniek, der auf dem Papier weiterhin in der Geschäftsführung präsent ist, widmet sich neben der Länderleitung in den Niederlanden zunächst verstärkt der SAP-Einführung in Tschechien und der Slowakei, die er in Österreich zur Zufriedenheit aller installiert.

Mit Motivation zur Umsatzsteigerung

Trotz organisch nicht weiter wachsender Märkte und starkem Preiswettbewerb aus Osteuropa (z. B. Kelly) rechnet Pemmer bei einer steigenden Motivation seiner Mitarbeiter auch wieder mit Umsatzzuwächsen. Dieter Schipani als Standortleiter in der Salzburger Niederlassung wird künftig von Christoph Gebert ersetzt. Die Position von ChristianZenz in Graz wurde mit Gernot Riegler besetzt. Vorstandsvorsitzender Frank Schröder von Europas umsatzmäßig größten Kfz-Teilevertrieb-und Werkstattausrüster: "Wir haben ausreichend in die Modernisierung und Warenausstattung in den Standorten investiert, jetzt muss die Landesvertretung selbstständig ihren Erfolg finden. Den hat Pemmer fest im Fokus und er tourt mit seinen Mitarbeitern durchs Land zu den Kunden, um u. a. auch zu überprüfen, dass nur Gewerbeschein-Kunden bedient werden, was dem nunmehrigen Mann an der österreichischen Niederlassungsspitze ein Anliegen ist.

Kundentreffen in München

Eine Evaluierung der Maßnahmen soll bis Oktober zur WM-Trost-Hausmesse in München abgeschlossen sein. Dorthin werden Österreichs Kunden zur Wochenendveranstaltung eingeladen. (LUS)

Advertisement

Diese Website verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie dem zu. Um mehr über die von uns verwendeten Cookies zu erfahren, können Sie unsere RICHTLINIEN FÜR DATENSCHUTZ UND VERWENDUNG VON COOKIES aufrufen.

OK