Wien als Brücke nach Europa

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Wien als Brücke nach Europa

Schiffsanlegestation und Schmierstoffwerk in der Wiener Lobau

Lukoil investiert und produziert kräftig in Wien. In der Lobau brummt das OEM-Geschäft für europäische Top-Hersteller.

Das Engagement von Lukoil Lubricants Europe in Österreich trägt Früchte. Für das abgelaufene Jahr 2017 meldet das Unternehmen Umsatzzuwächse von 56 Prozent. In den westeuropäischen Märkten (das Europageschäft schließt auch Skandinavien, Ungarn, Tschechien, die Slowakei und Italien ein) beträgt das Umsatzwachstum 30 Prozent.

Für die positive Entwicklung verantwortlich ist vor allem das in der Wiener Lobau betriebene First-Fill-Geschäft, für das mittlerweile 3 große Automarken aus Deutschland als Kunden gewonnen wurden.

Wien als Brücke nach Europa

"Die Investitionen in Österreich machen sich bezahlt, wie die Zahlen zeigen", sagt Managing Director Oleg Tolochko. "Die Europazentrale in Wien war ein wichtiger Baustein für Deals mit Fahrzeugherstellern. Wien ist für uns die Brücke zu den zentraleuropäischen Märkten."

Das ist nicht nur gut für Lukoil, sondern auch für Wien, wo immerhin 72 der knapp 150 Mitarbeiter von Lukoil Lubricants Europe beschäftigt sind. 2013 hat man ja das Schmierstoffgeschäft der OMV in der Lobau übernommen und kräftig investiert.

Derzeit arbeitet man in 2 Schichten, um die First-Fill-Aufträge zu erfüllen, ein Dreischichtbetrieb wäre ebenfalls realisierbar, heißt es. Die Schmierstoffe für die OEMs werden in der Lobau produziert und dann per Bahn und Schiff an die Bänder geliefert.

Neben Lukoil Europe und 2 weiteren Gesellschaften des russischen Mineralölkonzerns ist auch die Lukoil International GmbH in Wien angesiedelt, die 2017 eine Kapitalerhöhung von 6,2 Milliarden Euro vornahm - die größte Finanzinvestition in der Unternehmensgeschichte, welche die Bedeutung des Standorts Österreich für den Ölriesen weiter unterstreicht.

Qualität, Umweltschutz, Jugend

Neben der Qualität der Produkte ist die Qualität der Produktion ein extrem wichtiger Aspekt in der Belieferung der Automobilhersteller. So hat das Werk in Wien zuletzt die Zertifizierung IATF 16949 erfolgreich abgeschlossen. Die Norm vereint die Forderungen der Automobilindustrie an die Qualitätsmanagementsysteme der Zulieferer.

"Neben der wirtschaftlichen Expansion sind uns die Themen Qualität, Umweltschutz, Jugendförderung und Nachhaltigkeit besonders wichtig", erklärt Gerald Kaspar, Europa Marketingdirektor am Standort in Wien. Der Schutz der Umwelt ist speziell am Werksstandort in der Wiener Lobau ein entscheidendes Thema. In zahlreichen Aktionen für Schüler engagiert sich Lukoil für die Jugend, dazu kommen Aktivitäten für Integration, Kunst und Kultur.

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