Mit klarem Blick in die Zukunft

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Seit dem Ableben von Grete und Oskar Vogl liegt Vogl+Co im Eigentum einer Privatstiftung. Nichtsdestotrotz soll die steirische Größe weiter wachsen.

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Das Unternehmen, 1919 in Graz gegründet, wird seit 5 bzw. 3 Jahren von den beiden Geschäftsführern Mag. Harald Glauninger und Mag. Gerald Auer geleitet. Beide, seit vielen Jahren bei Vogl+Co, teilen sich die Verantwortung für die 8 Marken. Der Betrieb mit 14 Autohäusern und zahlreichen Partnern für die einzelnen Marken strukturiert seine Aktivitäten über 5 Zentren -in Graz, Kapfenberg, Liezen, Oberwart und Weiz -"wo die Händler ihre Markenwelt abbilden" und einer größeren Anzahl aus Standorten und Partnern.

"Egal, wie wir zu den Vertragsverhältnissen sagen", so Glauninger: "Nur über das flächendeckende Servicenetz können wir die Marken zum Blühen bringen". Im vergangenen Jahr konnten rund 7.000 Neuund 3.000 Gebrauchtwagen verkauft werden. Für dieses Jahr wird, wie bereits in der Vergangenheit, ein Wachstum über dem Marktniveau angestrebt. Auch über neue digitale Verkaufsformen wird nachgedacht: "Wir brauchen das Klassische zum Riechen, Fühlen, Zeigen und zum Erleben. Parallel versuchen wir, Alternativen zu lernen und zu entwickeln."

Rein elektrischer Antrieb nicht grenzenlos

Auf die Elektromobilität ist Vogl+Co gut vorbereitet, alle Standorte sind mit dem Renault Z.E.-Partner-Status ausgestattet. Das ist Auer einerseits wichtig, um den Kunden regionale Ansprechpartner zu bieten, aber auch die Mitarbeiter auf die Hochvoltsysteme entsprechend ausgebildet zu wissen. Hilfreich ist im Verkauf die Förderung, die in der Steiermark bis zu 5.000 Euro beträgt.

In den ersten 4 Monaten lag der E-Anteil bei Renault bei 11 Prozent, im April bei 15 Prozent - ganz vorn der Zoe. Kauften bisher viele Kunden ein E-Auto als Zweitwagen, wird durch die Reichweiten-Verlängerung beim Zoe dieser öfter zum Erstauto, bestätigt Auer, der beim rein elektrischen Antrieb eine "natürliche Grenze" zwischen 20 und 25 Prozent Anteil am Motorenmix sieht. Etwaigen Rückgang in der Werkstatt möchte Glauninger durch Steigerungen anderswo wettmachen: "Wenn wir Geschäfte in der Werkstatt verlieren, müssen wir einfach mehr thermische Fahrzeuge verkaufen, um das Delta auszugleichen."

Mit neuen Ideen in die Zukunft

Zusätzlich möchten die beiden Geschäftsführer allfällige Rückgänge über neue Ideen mit dem Automobil anders verdienen: "Wir machen uns intensiv Gedanken, wie Mobilität der Zukunft als Anbieter ausschauen kann."

Gegründet: 1919

Standorte: 14 in der Steiermark und im Süd-Burgenland

Absatz 2016: 10.000 Neu-&Gebrauchtwagen

Marken: Renault, Dacia, Nissan, Abarth, Fiat, Jeep, Fiat Professional und Alfa Romeo

Mitarbeiter: 340

www.vogl-auto.at

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