Versprochen, geliefert

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Versprochen, geliefert

Mag. Wolfgang Wurm

Die Aktion "Fast Lane" - ein weltweites Pilotprojekt von SeatÖsterreich - ist ein voller Erfolg. Auch die Händler sind überzeugt, weil sie individuell konfigurierte Leon binnen 14 Tagen liefern können.

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Die Werbung ist "schuld" daran, dass Fabian Sonderegger, Seat-Markenleiter beim Autohaus Rudi Lins in Nüziders, selbst im Supermarkt von Kunden angesprochen wird. "Die Leute wollen wissen, was Fast Lane ist", sagt Sonderegger. Denn viele können gar nicht glauben, was sie da im Radio hören: dass sie nämlich ein Auto (den fünftürigen Seat Leon) nach ihren Wünschen konfigurieren können (wenn auch mit Einschränkungen) und das Fahrzeug 14 Tage später beim Händler abholbereit ist.

Mag. Wolfgang Wurm, Chef desösterreichischen Importeurs, hatte die Aktion "Fast Lane" Ende 2016 mit dem Werk vereinbart. Seit Jahren ist die österreichische Vertriebsorganisation in Martorell sehr gut angeschrieben, auch heuer liegt sie mit einem Marktanteil von 5 Prozent ganz weit vorn. Von Beginn an waren auch einige Händler in die Aktion mit eingebunden: Denn es ist nicht ganz einfach, den Kunden zu erklären, dass es sich nicht um einen Verkaufsschmäh (also das schnelle Absetzen irgendwelcher Lagerware) handelt, sondern dass die Autos in Spanien tatsächlich völlig neu produziert werden. Bis Ende April waren esrund 200 Stück.

Zwei Motoren, zwei Ausstattungen

"Wir haben uns auf den Fünftürer beschränkt, weil wir einen Schwerpunkt setzen wollten", so Wurm. Bewusst wurden die Versionen Style und FR ausgewählt, bei den Motoren sind es Benziner mit 86 und 125 PS. Anderes Zubehör kann frei gewählt werden. "Es handelt sich um eine erhebliche Umstellung in der Produktion, die nicht in jedem Werk zu bewerkstelligen ist", sagt Wurm. Daher sei es vorerst nicht möglich, andere Modelle in die Aktion einzubinden -auch wenn dies wünschenswert wäre. "Wir müssten nicht so viel Geld für Lagerautos binden", sagt Wurm. Die Aktion passe auch in die Zeit, die immer kurzlebiger werde.

Dem pflichten auch die Verkäufer bei wie der eingangs erwähnte Fabian Sonderegger aus Nüziders: "Für viele Kunden geht die Welt unter, wenn sie einen Monat auf ein Auto warten müssen. Dabei ist es ja nicht ein Paar Turnschuhe, die sie bei uns kaufen, sondern ein Auto!"

Bisheriger Rekord liegt bei neun Tagen

Doch jetzt, mit der Aktion "Fast Lane", könne man zumindest in einigen Fällen helfen: "Zum Beispiel wenn ein Auto nach einem Unfall nicht mehr zu reparieren ist: Die 14 Tage, die er auf den Leon warten muss, sind leicht zu überbrücken." Sonderegger hat in den vergangenen Wochen 5 Leon Fast Lane verkauft: "Ohne Ausnahme wurden sie pünktlich geliefert." Er glaubt, dass es in Zukunft noch mehr Kunden werden, die sich für diese Version entscheiden werden - vor allem weil die Werbung Wirkung zeigt und die Kunden ganz gezielt ins Autohaus kommen werden.

Von einer "tollen Sache" spricht auch Alois Gutscher, Seat-Markenleiter bei Porsche St. Pölten. "Wir bringen den Leon Fast Lane immer wieder ins Gespräch, wenn wir im Verkaufsgespräch draufkommen, dass es dem Kunden passen würde." So habe Ende April eine Kundin einen Kaufvertrag für ein solches Modell abgeschlossen, weil sie für ihren bisherigen BMW dringend einen Ersatz suchte: "Sie ist von einer Marke zur anderen gegangen. Wir waren die Ersten, die die schnelle Lieferung garantieren konnten." Übrigens: Der bisherige Rekord zwischen Unterschrift und Lieferung eines Leon liegt bei 9 Tagen.

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