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Ausgabe
07
2018


Von der Piste auf die Straße

Gewerbe

Schmierstoffe müssen im Alltag den Herausforderungen von Downsizing und Turbotechnologie genügen. Die Nagelprobe dafür erfolgt im Rennwagen.


Früher war das mit dem Öl deutlich leichter: Ohne viel Federlesen um Freigaben oder SAE-Viskositätsklassen hat man nachgefüllt, was gerade da war. Moderne Motoren stellen das Öl jedoch vor größere Anforderungen, oft sind die verwendeten Schmierstoffe für die Aggregate geradezu maßgeschneidert. Was für den straßenzugelassenen Pkw gilt, ist im Rennsport im besonderen Maße der Fall. Shell ist mit seinen Schmierstoffen in zahlreichen Rennserien von der Formel 1 über die DTM bis hin zur Rallye- Weltmeisterschaft vertreten.

Den Motor schützen, damit er durchhält

"Die größte Anforderung in vielen Rennserien ist es mittlerweile, den Motor vor Abnützung und Verschmutzung zu schützen, damit das Reglement im Hinblick auf Haltbarkeit erfüllt werden kann", sagt Dr. Jochen Lach und nennt insbesondere die Deutsche Tourenwagen Meisterschaft, wo ein Motor mittlerweile eine ganze Saison lang durchhalten muss. Lach ist der Verantwortliche für die Entwicklung von Racing-Schmierstoffen im Hamburger Technology Center von Shell. "Dazu kommt, dass auch in den Rennserien Downsizing und Turbotechnologie Einzug gehalten haben, was die Ansprüche an das Öl noch weiter in die Höhe schraubt."

Sowohl bei der Konstruktion von Renn-wie auch von Straßenmotoren ist die Kommunikation zwischen Motoren-und Schmierstoffherstellern mittlerweile essenziell. Bei vielen Herstellern sei man mittlerweile von Beginn der Planung weg in alle Prozesse mit eingebunden.

Neue Technologie, neue Probleme

Dass neue Technologien oft auch neue Probleme mit sich bringen, zeigt sich am Auftreten des sogenannten LSPI (Low Speed Pre-Ignition). Dieses unerwünschte Phänomen tritt bei geringen Drehzahlen auf, wenn das Treibstoff-Luft-Gemisch in der Brennkammer zum falschen Zeitpunkt zündet und so den Motor beschädigen kann. Motoröle wie die Shell- Helix-Ultra-Produkte, die den API SN Plus- Standard erfüllen, sollen LSPI, das vor allem bei den modernen kleinvolumigen Benzin- Direkteinspritzern mit Turboaufladung auftritt, verhindern können.

Das Basisöl für Shell-Helix-Ultra-Schmierstoffe wird im Gas-to-Liquid-Verfahren aus Erdgas synthetisiert. Dadurch entsteht ein besonders reines Basisöl, das sich durch Additive, etwa sogenannte "viscosity modifiers", an die Anforderungen verschiedener Motoren anpassen lässt. "Das ist der Zeitpunkt, zu dem die ,Magie" passiert. Stellen Sie es sich wie eine Suppe vor", schmunzelt Lach. "Das meiste davon ist Wasser, aber die Kunst ist es, die anderen Zutaten richtig hinzukriegen."








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